Veröffentlicht am 6. März 2009,
Kategorie(n): Allgemein, 1,414 x gelesen
Eigentlich muss man kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass die Branche der Regenerativen Energien, Energieeffizienz und Cleantech sich zur Boombranche des 21. Jahrhunderts entwickeln wird. Steigender Lebensstandard in vielen Schwellenländern und die damit zunehmende Konkurrenz um Rohstoffe sowie der steigende CO2-Ausstoß lassen der Menschheit und damit auch der Wirtschaft eigentlich keine andere Wahl.
So belegt auch eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Roland Berger diese Entwicklung und weist nach, dass sich Energie- und Ökoberufe aktuell zum Jobmotor Nummer eins in Deutschland entwickeln. Im Auftrag der Bundesregierung wurden knapp 1.500 deutsche Firmen aus der Branche Umwelttechnologie befragt und aus den Informationen wurde dann der Ökoatlas für Deutschland erstellt. “Allein bis 2020 wird die Branche mehr Mitarbeiter ernähren als der Maschinenbau oder die Autoindustrie” erklärt deshalb auch Torsten Henzelmann von der Unternehmensberatung Roland Berger.
Selbst die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wird laut Einschätzung von Branchenverbänden und Unternehmen an diesem Boom nichts ändern. Allein im Sektor Windenergie soll die Zahl der Arbeitsplätze von heute 70.000 bis zum Jahr 2020 auf 112.000 Arbeitsplätze ansteigen. Allerdings werden bereits in den nächsten Jahren in einigen Bereichen große Probleme erwartet, die entsprechenden Spezialisten auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Hier bietet sich für gut qualifizierte Arbeitskräfte wiederum die Chance auf einen interessanten und gut bezahlten Arbeitsplatz bei dem das gute Gewissen gleich inklusive ist.
FAZjob.NET “Karrieresprung - Grüne Aufstiegswege” 06. März 2009
Veröffentlicht am 30. Januar 2009,
Kategorie(n): Allgemein, 2,323 x gelesen
Wenn über Klimawandel und Klimaschutz geredet wird, sehen viele nur Probleme, Kosten und Katastrophen. Klar ist, das die fossilen Energieträger wie Erdöl, Erdgas und Kohle irgendwann in der Zukunft zur Neige gehen werden und beim Erdöl der Peak-Oil (das globale Ölfördermaximum) wohl schon überschritten ist. Ausserdem ist es ein Fakt, dass wir weit über unsere Verhältnisse leben und der Verbrauch der natürlichen Ressourcen mehr als nur unfair verteilt ist. Denn während z.B. in 2003 der durchschnittliche Bürger der USA knapp 19,9 Tonnen CO2 verursacht hat, ein Bürger von Katar sogar 44,5 Tonnen CO2 und ein Deutscher immerhin noch 10,5 Tonnen CO2 hatten die Menschen im afrikanischen Tschad einen durchschnittlichen Ausstoß von nur 0,01 Tonnen CO2. Wenn nun auch alle Menschen in Afrika, Südamerika und Asien ihren Lebensstil dem der Bewohner in Westeuropa oder Nordamerika anpassen würden, würde sich nur die Frage stellen, ob die Rohstoffe inkl. fossiler Energieträger schneller erschöpft wären oder die saubere Luft zum Atmen.
Selbstverständlich will niemand seinen Lebensstil freiwillig senken und gleichzeitig können wir es Afrikanern, Asiaten und Südamerikanern auch nicht verübeln, dass sie ihren Lebensstil dem unseren anpassen wollen. Die durch den den Klimawandel ausgelöste Diskussion bietet uns nun die Möglichkeit, die Produktivität vom Verbrauch der Rohstoffe und der Erzeugung von Treibhausgasen abzukoppeln. Die Menschheit wird weiterhin (und sogar immer mehr) Energie benötigen, individuelle Mobilität wird wichtig bleiben und auch der globale Warenverkehr kann nicht von heute auf morgen gestoppt werden. Es gilt also, neue Technologien zur Erzeugung von Energie, nachhaltiger Mobilität und effizienteren Nutzung von Rohstoffen sowie der Vermeidung von Abfällen zu entwickeln, zur Marktreife zu bringen und zu vermarkten.
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Veröffentlicht am 30. Dezember 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 1,011 x gelesen
Seit ca. zwei Jahren kümmert sich die Valora Effekten Handel AG - das mit rund 21 Jahren älteste börsenunabhängige Wertpapierhandelshaus in Deutschland - um den Aufbau eines Branchenbuchs der Umwelt- und Ökobranche im Internet. Das Ökoportal versteht sich dabei als Webverzeichnis von Öko- und Umweltfirmen, Umweltseiten mit Informationen über viele Unternehmen und Homepages aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Zudem bietet das Ökoportal neben dem Zugang zu diversen Öko-Jobbörsen auch top aktuelle Ökonews namhafter Anbieter an.
Nach Angaben von VEH Vorstand Klaus Helffenstein verzeichnet das Ökoportal von Beginn an eine positive Entwicklung und hat aktuell rund 2.000 individuelle Besucher pro Tag. Bis zum Ende des Jahres 2010 peilt das Team des Ökoportals ein Ziel von 4.000 bis 5.000 Besuchern pro Tag an, die sich für Unternehmen oder Neuigkeiten aus der grünen Branche interessieren. Bis heute haben sich bereits mehr als 3.000 grüne Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim Ökoportal angemeldet.
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