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Zusatzbau für das Umweltbundesamt als Nullenergiehaus gebaut

Veröffentlicht am 10. Juli 2013,  Kategorie(n): Gebäude,  3.718 x gelesen

Niedrigenergiehäuser sind zwar immer noch besser als konventionell gebaute Gebäude, dennoch ist der Stand der Technik längst das Nullenergiehaus oder gar das Plusernergiehaus. Mit gutem Beispiel voran geht daher das Umweltbundesamt in Berlin, das im August 2013 einen neuen Zusatzbau eröffnen wird. Für den zukünftigen Energieverbrauch dieses Gebäudes wurden strenge Auflagen festgesetzt, die beinhalteten, dass der gesamte Energiebedarf vor Ort durch nachhaltig regenerative Energieerzeugung gedeckt werden soll.

Umweltbundesamt (UBA) Neubau mit Solaranlage in Berlin
Foto: Panasonic

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UBA-Studie: Mehr Energieeffizienz ist ausschlaggebend für die Energiewende

Veröffentlicht am 15. April 2011,  Kategorie(n): Allgemein,  4.306 x gelesen

Klimawandel, sinkende Rohstoffressourcen, steigende Energiepreise und zuletzt der tragische Atomunfall in Japan: Der Wunsch der Menschen nach einer echten Energiewende in Deutschland ist aktueller als je zuvor und die Ziele klingen auch ambitioniert: Bis 2020 soll der Klimagasausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken. Das sieht das Integrierte Energie- und Klimaprogramm (IEKP) vom August 2007 vor, fortgeschrieben im Energiekonzept der Bundesregierung von September 2010. Eine große Rolle spielt der Umstieg auf die Erneuerbaren Energien, doch das Einsparpotential an Energie, also die Steigerung der Energieeffizienz, sollte nicht vergessen werden. Denn immerhin könnten Energiesparen und mehr Energieeffizienz den Strommix schon alleine verändern – ohne eine einzige neue Windkraft oder Solaranlage.

Windkraftanlagen
Foto: Tomasz Sienicki

Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) wird das Potential aber gerade in diesem Bereich noch viel zu wenig ausgeschöpft. Die Probleme bei der Umsetzung sind nach Meinung von UBA-Präsident Jochen Flasbarth allerdings gut zu heben: „Vor allem bei der Energieeffizienz können und müssen wir ganz deutlich nachlegen. Egal ob Stromsparen im Haushalt oder in der Industrie, ob klimafreundliche Gebäudesanierung oder sparsame Autos – bislang reichen die Maßnahmen nicht aus, um die Emissionen im angestrebten Umfang zu senken. Hier muss deutlich mehr passieren.“ Flasbarth riet auch dazu, die erneuerbaren Energieträger besser in das Stromnetz zu integrieren.

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Umweltbundesamt fordert die Umstellung der Stromversorgung bis 2050 auf 100 Prozent aus erneuerbaren Energien

Veröffentlicht am 23. März 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  3.349 x gelesen

Auf dem EVU Gipfel 2010, der den Titel „Die Versorgungswirtschaft im Wandel“ trug, kamen vom 14. bis 16 März diesen Jahres Entscheidungsträger aus verschiedenen Energie- und Versorgungsunternehmen in Heiligendamm zusammen. In seiner Rede auf dem 2. EVU Gipfel sagte der Präsident des Umweltbundesamts, Jochen Flasbarth, vor den Branchenvertretern, dass eine vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien machbar sei. Aus diesem Grund müsse die Branche alles daran setzen, bis zur Mitte des Jahrhunderts eine Umstellung der Stromversorgung auf 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu gewährleisten.

Da die fossilen Energieträger alle endlich sind, der Energiehunger der Menscheit aufgrund aufstrebender Regionen wie Asien oder Südamerika aber von Tag zu Tag wächst und das bisherige Energieverhalten der Menschen mit zu den heutigen Umwelt- und Klimaproblemen geführt hat, sind regenerative Energien der einzige Weg zum Erhalt des Wohlstands und dem gleichzeitigen Schutz der Erde. Jochen Flasbarth sagte wörtlich vor Branchenvertretern: „Eine Modernisierung der Stromversorgung kann aus meiner Sicht nur eine Stromversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien bedeuten.“ Dies sei zwar ein äußerst ambitioniertes, aber unvermeidliches und grundsätzlich erreichbares Ziel. „Nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Endlichkeit fossiler Ressourcen machen diese Modernisierung unausweichlich.“

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