Veröffentlicht am 10. März 2010, Kategorie(n):Allgemein, 70 x gelesen
In der Europäischen Union (EU) leben aktuell rund 500 Millionen Einwohner und vier von fünf Europäern leben in Städten. Da der Großteil also in Städten oder Ballungsräumen lebt, kommen auf die städtischen Gebiete enorme ökologische Herausforderungen zu und Umwelt- und Klimaschutz muss in den Städten beginnen. Seit 2010 wird daher jedes Jahr eine europäische Stadt zur “Grünen Hauptstadt Europas” gewählt und mit dem Green Capital Award ausgezeichnet. Für den prestigeträchtige Titel hatten sich für 2010 und 2011 nicht weniger als 35 Städte beworben, aus denen die acht Finalisten Amsterdam, Bristol, Kopenhagen, Freiburg, Hamburg, Münster, Oslo und Stockholm ausgewählt wurden.
Alle diese Metropolen konnten die Jury durch ihre hohen Umweltstandards sowie ihre ehrgeizigen Ziele zur Entlastung der Umwelt und der nachhaltigen Stadtentwicklung überzeugen. Auch wenn der Titel “European Green Capital 2010″ im Februar an Stockholm und die Auszeichnung “European Green Capital 2011″ an Hamburg ging, können die Bewohhner aller finalen Städte sicherlich stolz sein. Aus diesem Grund sollen hier auch die acht Finalisten bei der Wahl zur Grünen Hauptstadt Europas 2010 und 2011 vorgestellt werden. Den Anfang macht Bristol, die achtgrößte Stadt Englands.
Veröffentlicht am 12. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 206 x gelesen
Auch wenn die Politiker auf dem Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember 2009 kläglich gescheitert sind, hat das Treffen doch für eine enorme Aufmerksamkeit für das Thema Klimaschutz gesorgt. Auch nach Einschätzung 44 unabhängiger Klima-Experten aus Wissenschaft und Forschung, Fachmedien, Organisationen und Politik ist das Interesse an Klimaschutz und Klimawandel im vierten Quartal 2009 deutlich gestiegen. Diese Ergebnisse sind in das Klima-Barometer der gemeinnützige co2online GmbH eingeflossen und fortan misst der Index quartalsweise das öffentliche Interesse an Klimaschutz und Klimawandel. Aufgrund des Kopenhagener Klimagipfels und den Berichten in allen Medien, lag der Indexwert im letzten Quartal bei 110 Punkten (Durchschnitt: 100 Punkte). Hierzu passen auch die Umfragen, dass die Mehrheit inzwischen den Prognosen zum Klimawandel glaubt oder sogar Schlimmeres erwartet.
Viele Verbraucher ändern ihr Verhalten nach dem gescheiterten Klimagipfel in Kopenhagen
Während in Kopenhagen um das große Ganze gestritten wurde, bevorzugen die meisten Verbraucher kleine und leicht durchzuführende Änderungen in ihrem täglichen Leben um damit Umwelt und Klima besser zu schützen. Gefragt nach dem direkten Einfluss des Klimagipfels auf ihr persönliches Verhalten, nannte die Mehrheit der Verbraucher Verhaltensmaßnahmen wie den verstärkten Kauf regionaler Lebensmittel, die verstärkte Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder häufigeres Radfahren. Während der Kauf regionaler Produkte noch mit einem relativ geringen Kostenaufwand verbunden ist, lässt sich beim Fahrradfahren sogar Geld einsparen und etwas für die eigene Gesundheit tun. Und beides hat natürlich einen positiven Effekt auf die eigene CO2-Bilanz.
Veröffentlicht am 10. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 199 x gelesen
Wer sich für den Einbau einer Wärmepumpe ins eigene Haus entschließt, sollte sich vor dem Kauf über mögliche Förderungen informieren. Denn gerade bei alternativen Energiequellen, die bei der Wärmepumpe genutzt werden, unterstützt der Staat seine Bürger oft in hohem Maße. So gibt es Bundesfördermittel für fast jede elektrische Wärmepumpe.
Um die Höhe der Förderungen zu bestimmen, kommt es immer auf die Art der Wärmepumpe an. Hierbei zahlt der Staat für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen einen Betrag von bis zu 7,50 Euro pro Quadratmeter. Begrenzt ist die Förderung auf insgesamt maximal 1.500 Euro. Sofern mehr als zwei Wohneinheiten mit der Wärmepumpe versorgt werden, können bis zu 7,5 Prozent der Nettoinvestitionssumme gefördert werden. Diese Bedingungen gelten für Wärmepumpen im Neubau, deren Bauantrag ab dem 01.01.2009 gestellt wurde.
Bei Bauanträgen, die bis 31.12.2008 gestellt wurden, werden 10 Euro je Quadratmeter Förderung gewährt. Dabei beläuft sich die Höchstsumme auf 2.000 Euro, bzw. zehn Prozent der Nettoinvestitionssumme, wenn mehr als zwei Wohneinheiten mit der Wärmepumpe versorgt werden.
Veröffentlicht am 28. Januar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 257 x gelesen
Der Faktor Umweltverträglichkeit wird von immer mehr Menschen bei immer mehr Produkten und Aktivitäten berücksichtigt. So spielt er nicht nur bei neuen Antriebskonzepten für Autos, fair produzierter Mode aus nachhaltig hergestellten Materialien oder Bio-Milch und regionalem Obst und Gemüse eine Rolle, sondern vermehrt auch beim Thema Reisen. Gerade der Sommerurlaub ist meist ein CO2-Schwergewicht: So verursacht z.B. ein zweiwöchiger Urlaub auf Mallorca pro Person mehr als eine Tonne CO2. Damit schädigt er unser Klima fast so sehr wie 10.000 gefahrene Kilometer im Jahr mit einem Auto mit durchschnittlich 5 Litern Benzinverbrauch auf 100 Kilometer. Gerade im gehobenen Segment resultiert aus dem erstarkenden Bewusstsein für die Umwelt die Forderung, Hotels verstärkt in Einklang mit unserer Erde zu bringen. Als Antwort drängt eine neue Generation von Öko-Hotels als ökologische Rückzugsoase in europäischen Städten von kosmopolitischem Format auf den Markt.
Fotos: Hotel Stadthalle in Wien / Splendia
Einer der Vorreiter ist das Wiener Boutique-Hotel Stadthalle von Michaela Reitterer. Das Hotel verfügt nicht nur über drei Windturbinen, eine mehr als 130 Quadratmeter große Solaranlage und Wasser-Wärme-Pumpen, obendrein verströmt der üppig arrangierte Lavendel im Dachgarten einen betörenden Duft über der Stadt. An lauen Sommerabenden versammeln sich hier Heerscharen kleiner Grillen und Grashüpfer in diesem idyllischen Kleinod inmitten der Dächer über der Wiener Metropole. Vielleicht als kleine Belohnung für die strengen Prinzipien zum Schutze der Umwelt, an die man sich ausnahmslos hält und die tadellose CO2-Bilanz des Hauses kann man nur hier in ganz Wien dem beschwingten Zirpen dieser geflügelten Minnesänger lauschen und entspannt hinwegdösen vom geschäftigen Treiben der Stadt. Die Eigentümerin des Hotels erklärt deshalb auch voller stolz, dass es “weltweit das erste Hotel mit Null-Energie-Bilanz ist.”
Veröffentlicht am 21. Januar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 247 x gelesen
In Zeiten von Internet und Smartphones, Twitter, Facebook und Co. kann man gerade die jüngere Generation nicht mehr mit Handzetteln und Sitzstreiks aus dem Zimmer locken. Aus diesem Grund startet auch Greenpeace ein interaktives Angebot ganz nach dem Motto “Greenpeace 2.0″. Die Community mit dem treffenden Namen “GreenAction” wendet sich an alle, die sich fragen, was sie persönlich tun können um aktiven Umweltschutz zu leisten. Auf GreenAction findet jede und jeder Mitstreiter und kann sich für eine Erde engagieren, auf der auch die nächsten Generationen noch gerne leben werden.
Veröffentlicht am 23. Dezember 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 436 x gelesen
Großstädte sind laut dem European Green City Index der Economist Intelligence Unit in Kooperation mit Siemens Vorreiter beim Klimaschutz, wobei besonders die Metropolen in Nordeuropa, genauer in Skandinavien, positiv hervorstachen. So ist Dänemarks Hauptstadt Kopenhagen die “grünste Metropole” Europas, gefolgt von Schwedens Hauptstadt Stockholm und Oslo, der Hauptstadt von Norwegen. Die einzigartige Studie “European Green City Index” zur Nachhaltigkeit von 30 Metropolen aus 30 europäischen Ländern wurde von Siemens anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen präsentiert. Der European Green City Index analysiert die Leistungen und Ambitionen der Städte beim Umwelt- und Klimaschutz. Zugleich macht er Unterschiede transparent in seinen acht Kategorien CO2-Emissionen, Energieversorgung, Gebäude, Verkehr, Wasser, Luftqualität, Abfall/Landnutzung und Umweltmanagement.
“Unsere Untersuchung hat ergeben, dass europäische Städte beim Umweltschutz führend sind: Nahezu alle 30 Städte – die zusammen knapp 75 Millionen Einwohner haben – liegen bei den pro Kopf CO2-Emissionen unter dem Schnitt der EU-Länder”, sagte James Watson, verantwortlicher Autor bei den Analysten der Economist Intelligence Unit (EIU). Die beste Stadt in dieser Kategorie, Oslo, emittiert lediglich 2,2 Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr, weit unter dem EU-Durchschnitt von 8,5 Tonnen. Zudem haben fast alle Städte bereits eine Umweltstrategie entwickelt und teilweise umgesetzt. “Aber alle Städte stehen auch vor großen Herausforderungen: So tragen Erneuerbare Energien dort derzeit nur zu rund sieben Prozent zur Energieversorgung bei – was deutlich unter dem für 2020 angestrebten EU-Ziel von 20 Prozent liegt.” Außerdem werde nur weniger als ein Fünftel des Abfalls recycelt und jeder vierte Liter Wasser geht durch undichte Leitungen im Wassernetz verloren.
Veröffentlicht am 7. Dezember 2009, Kategorie(n):Allgemein, 760 x gelesen
Heute ist er gestartet, der Weltklimagipfel in Kopenhagen, bei dem es um nichts geringeres geht als um die Rettung des Weltklimas und unserer Umwelt. Nun liegt es an den Vertretern der Industriestaaten und Schwellenländer, zu erkennen, dass man nicht weitermachen kann wie bisher und dass es einer drastischen Reduktion der Emissionen bedarf. Wichtigste Faktoren dafür wären eine Abkehr vom Streben nach Wachstum ohne Rücksicht auf die Verschwendung der natürlichen Ressourcen und die Zerstörung der Umwelt. Da Bilder bekanntlich mehr sagen als tausend Worte es vermögen ist hier eine kleine Auswahl an Fotos. In was für einer Welt möchten wir morgen leben?
Veröffentlicht am 26. November 2009, Kategorie(n):Sonstiges, 442 x gelesen
Die Weihnachtszeit mit Beginn am Heiligabend rückt näher und die eine oder der andere dürfte bereits erste Planungen für das große Weihnachtsfest anstellen oder auf der Suche nach den ersten (oder doch schon den letzten) Geschenken sein. In vielen Familien ist der wahre Geist von Weihnachten allerdings inzwischen in den Hintergrund geraten und für viele Kinder und Erwachsene bedeutet Weihnachten inzwischen vor allem Geschenke zu bekommen und gut und viel zu essen.
Natürlich haben Wirtschaft, Handel und Medien ihren Teil dazu beigetragen, dass der Konsum für viele heute im Vordergrund steht und in diesem Beitrag soll es auch nicht darum gehen auf Weihnachtsgeschenke zu verzichten. Vielmehr soll - gerade im Hinblick auf das Weihnachtsfest - daran erinnert werden, dass man mit bewusstem Konsum die Welt ein klein wenig verbessern kann. Und wenn viele mitmachen, wird daraus schnell eine große Veränderung.
Hier sind daher ein 10 Tipps zu Festessen und Weihnachtsgeschenken um das diesjährige Weihnachtsfest etwas klima- und umweltfreundlicher zu gestalten.
In einem weiteren Schritt soll nun laut Financial Times Deutschland und Focus Online das McDonalds Logo an die “Bekenntnis und den Respekt vor der Umwelt” angepasst werden. Bei Neueröffnungen wird das gelbe “M” in Zukunft auf einem grünen statt einem roten Hintergrund mit dem Schriftzug “McDonald’s” stehen.
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009, Kategorie(n):Solarenergie, 507 x gelesen
Aktuell wurde eine Konstruktion mit 516 Solarpanels auf dem Parkplatz der Dell Firmenzentrale in Round Rock, Texas fertig gestellt. Die Solaranlage soll pro Jahr 130.000 kWh saubere Solarenergie liefern und damit rund 65.000 Kilogramm CO2-Emissionen einsparen. Die Struktur erinnert an “Solar-Bäume” und wurde von den Unternehmen McBride Electric Inc., Envision Solar und BP Solar errichtet. Die Konstruktion spendet Schatten für 50 Parkplätze und umfasst zudem zwei Ladestationen für Plug-In Hybrid- oder Elektroautos. See the structure and photos from its construction here. Bilder von der Solaranlage können hier angesehen werden.
“Zum heutigen Tag deckt Dell bereits mehr als 25 Prozent seines globalen Elektrizitätsbedarfs über Erneuerbare Energien und hat es sich zum Ziel gesetzt noch mehr zu tun,” sagt Dane Parker, der Leiter für die Bereiche US-Gebäude sowie global Umwelt, Gesundheit und Sicherheit bei Dell. “Wir starten solche Pilot Projekte wie das am Dell Hauptquartier in jeder Region in der wir geschäftlich tätig sind. So haben wir u.a. gerade auch ein Solar Projekt auf dem Gelände einer Dell Produktionsstätte in Brasilien fertig gestellt. Die Anlage stellt nun saubere Solarenergie zur Erhitzung des Wassers für die Betriebsküche und -cafeteria bereit.”