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Rezession in den USA sorgt für weniger neue Windkraftanlagen in 2010

Veröffentlicht am 19. Juli 2011,  Kategorie(n): Windkraft,  1,758 x gelesen

Wie das Online-Portal Treehugger mit Hinweis auf die aktuell veröffentlichten Zahlen des U.S. Department of Energy (DOE) berichtet, hat sich die in 2010 in den USA installierte Windkraftleistung als Prozentsatz der gesamten neuen Stromerzeugungskapazitäten von 43% in 2008 und 42% in 2009 fast halbiert und liegt nur noch bei 25%. Obwohl Barack Obama die Energiewende in den USA versprochen hatte, scheint diese wohl noch auf sich warten zu lassen. Vor allem auch, da der Anteil der neuen Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken sogar zugenommen hat.

Beispiel: Wind Farm in Texas
Foto: Brazos Wind Farm in Texas, USA / Leaflet

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Philadelphia will als grüne Stadt das Regenwasser nutzen und die Luftverschmutzung stoppen

Veröffentlicht am 3. Juni 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  880 x gelesen

Philadelphia ist eine der ältesten Städte der USA und mit fast 1,5 Millionen Einwohnern auch eine der größten Metropolen der Vereinigten Staaten. Wie andere Städte dieser Größenordung hat auch Philadelphia mit Problemen wie eines enormen Energie- und Wasserverbrauchs sowie Luftverschmutzung zu kämpfen. Im Rahmen der “Green City, Clean Waters Initiative” soll nun aber vor allem der Wasserverbrauch eingedämmt werden, indem die Stadt nach und nach begrünt wird. Begrünte Dächer, wasserdurchlässiger Asphalt und eine Begrünung der Gehwege und freien Flächen sollen mehr Regenwasser in die Erde durchlassen, anstatt es ungenutzt in die Kanalisation fließen zu lassen.

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Gewinn vor Umwelt: Shell will trotz aller Risiken in der Arktis nach Erdöl bohren

Veröffentlicht am 5. Mai 2011,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,116 x gelesen

Lange haben Ölkonzerne wie Shell daran gearbeitet, Umweltschützer, die Medien und die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Ölförderung in der Arktis ohne große Risiken möglich und für die Amerikaner notwendig ist. Dann passierte die Deepwater Horizon Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und US-Präsident Barack Obama stoppte alle Pläne zu neuen Offshore-Bohrungen. Ölindustrie und Politiker haben aus dem Disaster allerdings keine Lehren gezogen und so wurde die Förderung und Erkundung neuer Förderstätten im Meer weltweit bereits kurz darauf wieder aufgenommen. Nachdem die Ölvorräte in vielen Regionen aber langsam zu Neige gehen, kommen nun auch wieder die tiefen Gewässer im besonders empfindlichen Ökosystem der Arktis ins Gespräch.

Eisbären in der Arktis
Foto: Chief Yeoman Alphonso Braggs, US-Navy

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Hochgeschwindigkeitszüge: China plant ein gigantisches Netz von Strecken

Veröffentlicht am 23. Februar 2011,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,344 x gelesen

Wenn man in Europa an Hochgeschwindigkeitszüge denkt, dann wohl meist an den ICE in Deutschland, den TGV in Frankreich oder den AVE in Spanien. Dabei ist die aufstrebende Supermacht China längst das Maß aller Dinge, wenn es um Hochgeschwindigkeitszüge und -strecken geht. Die Züge mit der Bezeichnung CRH (China Railway Highspeed) sind vielleicht noch nicht diejenigen mit der schnellstmöglichen Geschwindigkeit, der Harmony Express, der zwischen den Städten Wuhan und Guangzhou pendelt, ist allerdings bereits derjenige mit der aktuell höchsten Durchschnittsgeschwindkeit von 350 km/h. Für die mehr als 1.000 Kilometer zwischen den beiden Städten benötigt der Zug nur drei Stunden.

CRH2 - Hochgeschwindigkeitszug in China
Foto: 凌智(LingZhi)-Suzuki-

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Selbst das Militär der USA setzt auf saubere Solarenergie

Veröffentlicht am 30. Dezember 2010,  Kategorie(n): Solarenergie,  1,465 x gelesen

Nach seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten wollte Barack Obama die USA zur grünsten Nation der Erde machen, doch dass dabei gerade die U.S. Army eine Vorreiterrolle einnehmen will hätte sicherlich niemand vermutet. Dennoch hat sich gerade die Armee in den USA ganz besonders hohe Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 will man dort nämlich eine Null-Energie Truppe sein, was jedoch nicht auf die Soldaten bezogen gilt, sondern, dass man genau soviel Energie erzeugt wie man verbraucht. Zu diesem Zweck setzt man vor allem auch auf die Solarenergie.

US-Army Messe mit Solar-Zelten
Foto: C. Todd Lopez, U.S. Army

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Umweltverbände sehen die Ergebnisse des Klimagipfels von Cancun mit gemischten Gefühlen

Veröffentlicht am 13. Dezember 2010,  Kategorie(n): Allgemein,  1,264 x gelesen

Vor einem Jahr war die Hoffung auf ein Klimaabkommen in Kopenhagen noch groß, doch im Laufe des Weltklimagipfels 2009 hatten die Politiker aller Länder wieder einmal bewiesen, dass sie Einzelinteressen auch weiterhin vor das Ziel eines gemeinsamen Klimaschutzes setzen werden. Dementsprechend gering waren die Erwartungen an den gerade zu Ende gegangenen Klimagipfel COP16 in Cancún, was vielleicht einer der Gründe dafür ist, weshalb Greenpeace das Abschlusspapier der Klimakonferenz in Cancún als Zeichen der Hoffnung wertet. Allerdings machen die Umweltschützer auch gleich klar, dass man damit zwar dem Klimaschutzvertrag in einem Jahr in Südafrika näher gekommen ist, der Klimawandel aber noch lange nicht gestoppt sei.

Beim Weltklimagipfel in Cancún kam mehr heraus als erwartet aber weniger als erhofft

“Das Ergebnis ist besser, als viele hier zeitweise befürchtet haben. Trotzdem – es ist erst der Anfang. Jetzt muss die Arbeit richtig losgehen”, kommentiert der Leiter der Internationalen Klimapolitik von Greenpeace, Martin Kaiser. “Bis nächstes Jahr müssen die Staaten nun das entscheidende Klimaschutzprotokoll im Detail erarbeiten. Denn Cancun hat bisher nur den Prozess zur Erarbeitung des Klimaschutzvertrags gerettet, aber noch nicht das Klima selber. Die Geschwindigkeit des internationalen Klimaschutzes kann überhaupt nicht mit der dramatisch schnellen Erderwärmung Schritt halten. Der ungezügelten Verschmutzung der Atmosphäre durch Mineralöl- Kohle- und Holzindustrie sind mit dem Papier noch keinerlei Grenzen gesetzt.”

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Klimaschutz Ade! Die USA auf dem Weg zurück in alte Zeiten

Veröffentlicht am 6. November 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  1,520 x gelesen

Vor zwei Jahren wurde Barack Obama der erste farbige Präsident der Vereinigten Staaten und nicht nur in den USA als großer Retter gefeiert. Sein Slogan “Yes we Can” machte vor allem auch Umweltschützern und nachhaltig orientierten Menschen rund um den Globus Mut, denn Barack Obama stand auch für eine große Chance für Umwelt und Klima. Inzwischen hat sich die Stimmung in den USA aber gedreht und die Demokraten mussten bei den jüngsten Kongresswahlen eine harte Niederlage einstecken. Hintergrund ist, dass die Lage in den USA weiter sehr schlecht ist, es eine Rekord-Arbeitslosigkeit gibt und vor allem Menschen aus der Mittelschicht ein Abrutschen in die Armut fürchten müssen. Was bei aller Kritik an Obama allerdings übersehen wird ist, dass er die Weltwirtschaftskrise nicht alleine verhindern konnte und er vor allem vor dem Scherbenhaufen stand und steht, den ihm sein Vorgänger George W. Bush nach acht Jahren Amtszeit hinterlassen hatte.

USA Capitol - Kongress gegen Klimaschutz
Foto: Architect of the Capitol

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BMW Werk Spartanburg in den USA wird riesig und grün

Veröffentlicht am 14. Oktober 2010,  Kategorie(n): Sonstiges,  3,712 x gelesen

Da die USA in absehbarer Zukunft der weltweit größte Markt Premium-Fahrzeuge bleiben, hat BMW sich bei der Erweiterung der Produktionsstätte in Spartanburg mächtig ins Zeug gelegt. Der deutsche Autokonzern hat rund 1 Milliarde Dollar in den Umbau investiert um die Produktionskapazität um 50% zu steigern. Und auch wenn Luxuslimousinen, Sportwagen und schwere SUV mit Sicherheit nicht die Spitze der umweltfreundlichen Pkws anführen, so soll doch zumindest die Produktion das Maß aller Dinge sein: In puncto Umweltverträglichkeit ist das BMW Werk Spartanburg auf dem allerneuesten Stand.

Saubere Produktion im BMW Werk Spartanburg
Foto: BMW

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Google investiert Millionen in einen riesigen Offshore-Windpark

Veröffentlicht am 12. Oktober 2010,  Kategorie(n): Windkraft,  1,276 x gelesen

Was Google anfasst wird zu Gold. Dieser Satz könnte als Fazit des vergangenen Geschäftsjahrzehnts von Google gelten, denn in nur etwas mehr als zehn Jahren wurde aus dem von Larry Page und Sergei Brin gegründeten Unternehmen die wertvollsten Marke der Welt mit rund 25.000 Mitarbeitern. Allerdings zählt Google mit seinen gigantischen Datencentern auch zu den grüßten Stromverbrauchern und so verbindet der Konzern mit seiner jüngst angekündigten Investition auf clevere Weise ein aussichtsreiches Geschäft mit aktivem Klimaschutz. Zu diesem Zweck beteiligt sich Google mit 37,5% an einem riesigen Offshore-Windpark vor der Ostküste der USA. Weitere Partner des Projekts “Atlantic Wind Connection (AWC)” sind das japanische Handelsunternehmen Marubeni sowie die Schweizer Beteiligungsfirma Good Energies.

Der gigantische Offshore-Windpark der Atlantic Wind Connection (AWC) soll sich rund 560 km weit von der Küste vor New Jersey bis nach Virginia hinziehen und Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6.000 Megawatt beinhalten. Die Leistung dieses Widparks würde damit 60% der Windenergie ensprechen, die im letzten Jahr in den gesamten USA installiert wurden. Mit ihr könnten voraussichtlich rund 1,9 Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden und es würde die Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen garantieren. Die Investition ist nicht die erste ihrer Art, bereits im Sommer hatte Google in sauberen Strom aus Windkraft für 20 Jahre investiert.

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Von Westeuropa lernen: Auf die Räder fertig los!

Veröffentlicht am 7. September 2010,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  1,197 x gelesen

Zur Zeit wird überall auf der Welt die Elektromobilität als ultimative Lösung auf alle umwelt- und klimapolitischen Probleme gepriesen, die durch den Individualverkehr verursacht werden. Dabei sollte natürlich klar sein, dass auch die massenhafte Einführung von Elektroautos die Probleme beim aktuellen Energiemix nur verlagert. Statt aus den Auspuffen der Autos kommen CO2 und andere Emissionen dann eben vermehrt aus den riesigen Schloten von Kohlekraftwerken oder es fällt noch mehr radioaktiver Müll aus den Atomkraftwerken an. Des weiteren werden bereits bei der Produktion eines Autos Unmengen Energie und Ressourcen verbraucht. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln gerade in den Ballungsräumen eine sinnvolle Alternative: Radfahren ist in der Stadt oft ähnlich schnell wie Autofahren, hält gesund und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Kein Wunder, dass in einigen Ländern immer mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.

Rauf aufs Rad
Foto: Garry Knight

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