Veröffentlicht am 25. Oktober 2011, Kategorie(n):Allgemein, 504 x gelesen
Seit gestern und noch bis Mittwoch, den 25. Oktober 2011, findet in der Koelnmesse die UrbanTec statt. Hier werden die Mamutaufgaben beleuchtet, die der Klimawandel, die Rohstoffverknappung und das Bevölkerungswachstum für die Menschen in Städten und Ballungsgebieten mit sich bringt. Denn bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Menschheit im urbanen Umfeld und in vielen Staaten hält die Landflucht weiter an. Die Risiken und Probleme eröffnen aber auch neue Chancen und Potentiale, die auf der UrbanTec ebenfalls im Mittelpunkt stehen. Einer der großen Aussteller ist der Siemens Konzern, der auf der internationalen Fachmesse kreative Ideen, leicht finanzierbare technische Lösungen und heute schon umsetzbare praktische Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung vorstellt. Das in Halle 7 gezeigte Spektrum an Umweltlösungen reicht von der virtuellen Stadt einer CO²-freien Zukunft mit praktischen Anwendungen und Optimierungsvorschlägen für kommunale Infrastrukturen bis hin zur modernen energetischen Gebäudesanierung, Verkehrsmanagement-Lösungen, Elektromobilität und intelligenten Stromnetzen.
Veröffentlicht am 3. Mai 2011, Kategorie(n):Sonstiges, 930 x gelesen
Das Bestellen im Katalog oder im Internet gehört heute zum täglichen Leben ebenso dazu wie der Einkauf im Supermarkt. Hinzu kommen gewerbliche Sendungen sowie das private Verkaufen und Kaufen auf entsprechenden Online-Marktplätzen. Was für die Verbraucher bequem ist und die Logistikbranche freut, hat allerdings enorme negative Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Natürlich ist den Meisten klar, dass der Transport von Paketen mit dem Ausstoß von CO2-Emissionen verbunden ist, allerdings gibt es die Möglichkeit, diese zu beeinflussen. Denn gerade wenn es um den Transport von Sendungen über Ländergrenzen hinweg geht, werden diese häufig völlig unnötig per Flugzeug transportiert.
Veröffentlicht am 29. März 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 791 x gelesen
Die meisten arbeitenden Menschen sind täglich darauf angewiesen, von ihrem Zuhause zur Arbeit und wieder zurück zu kommen. Dazu kommen geschäftliche wie private Reisen, der Besuch von Freunden und Familie sowie natürlich der Transport von Waren, ohne den unsere jetzige Wirtschaft und Gesellschaft überhaupt nicht funktionieren würde. Dennoch trägt gerade auch der Verkehrssektor einen großen Teil am rasend schnellem Verbrauch der Ressource Erdöl bei und ist zudem für rund 20% der CO2-Emissionen verantwortlich. Im Rahmen einer gemeinschaftlichen Entwicklung hat die EU vor diesem Hintergrund einen Fahrplan für eine einheitliche europäische Verkehrspolitik und Umgebung vorgestellt, die sowohl wettbewerbsfähig wie auch ressourcenschonender und umweltfreundlicher sein soll.
Veröffentlicht am 23. Februar 2011, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,163 x gelesen
Wenn man in Europa an Hochgeschwindigkeitszüge denkt, dann wohl meist an den ICE in Deutschland, den TGV in Frankreich oder den AVE in Spanien. Dabei ist die aufstrebende Supermacht China längst das Maß aller Dinge, wenn es um Hochgeschwindigkeitszüge und -strecken geht. Die Züge mit der Bezeichnung CRH (China Railway Highspeed) sind vielleicht noch nicht diejenigen mit der schnellstmöglichen Geschwindigkeit, der Harmony Express, der zwischen den Städten Wuhan und Guangzhou pendelt, ist allerdings bereits derjenige mit der aktuell höchsten Durchschnittsgeschwindkeit von 350 km/h. Für die mehr als 1.000 Kilometer zwischen den beiden Städten benötigt der Zug nur drei Stunden.
Veröffentlicht am 7. September 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,076 x gelesen
Zur Zeit wird überall auf der Welt die Elektromobilität als ultimative Lösung auf alle umwelt- und klimapolitischen Probleme gepriesen, die durch den Individualverkehr verursacht werden. Dabei sollte natürlich klar sein, dass auch die massenhafte Einführung von Elektroautos die Probleme beim aktuellen Energiemix nur verlagert. Statt aus den Auspuffen der Autos kommen CO2 und andere Emissionen dann eben vermehrt aus den riesigen Schloten von Kohlekraftwerken oder es fällt noch mehr radioaktiver Müll aus den Atomkraftwerken an. Des weiteren werden bereits bei der Produktion eines Autos Unmengen Energie und Ressourcen verbraucht. Dabei gibt es neben den öffentlichen Verkehrsmitteln gerade in den Ballungsräumen eine sinnvolle Alternative: Radfahren ist in der Stadt oft ähnlich schnell wie Autofahren, hält gesund und schont Geldbeutel und Umwelt gleichermaßen. Kein Wunder, dass in einigen Ländern immer mehr Menschen auf das Rad als Verkehrsmittel umsteigen.
Veröffentlicht am 16. Juli 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,440 x gelesen
Viele Kritiker einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Gesellschaft haben vor allem Angst, dass sie ihren “Status Quo” nicht halten können, dabei sind es oft nur kleine Verhaltensänderungen, die in der Masse oft großes bewirken können. So belegt auch eine neue Studie zu ökologischen und ökonomischen Wirkungen eines nachhaltigeren Konsums in Deutschland, dass die Bürgerinnen und Bürger ohne größere Einbußen bei Mobilität und Wohnqualität ihre CO2-Emissionen im Alltag innerhalb der kommenden zehn Jahre um fast neun Prozent vermindern könnten. Voraussetzung dafür wäre, dass unter anderem 75 Prozent aller Haushalte ihre Raumtemperatur im Jahresdurchschnitt um lediglich zwei Grad senken würden und der Anteil des Car Sharing am Verkehrsaufkommen auf vier Prozent anwachsen würde. Außerdem müssten doppelt so viele Deutsche wie bisher auf das Fahrrad umsteigen.
Wie bereits vielen bekannt und im Rahmen der als “Umweltprämie” verkauften Abwrackprämie für Autos auch häufig kritisiert, liegt das größte CO2-Einsparungspotenzial auch laut dieser Studie in den Gebäuden: Eine Verdopplung der Zahl energieeffizient sanierter Häuser brächte eine CO2-Verminderung von fast 25 Prozent, schreiben die Autoren.
Veröffentlicht am 21. April 2010, Kategorie(n):Auto und Verkehr, 1,033 x gelesen
Wer an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und deren Hauptstadt Abu Dhabi denkt, dem kommen wohl als erstes Erdöl, Reichtum, gigantische Bauprojekte und natürlich Luxuskarossen und Geländewagen in den Sinn. Dass sich Erdöl allerdings nicht bis in alle Ewigkeit fördern lassen wird, dahinter sind inzwischen auch die Scheichs gekommen und so stellt man längst die Weichen für die Zeit nach dem Öl. So wird dort z.B. seit 2008 an der ersten CO2-neutrale Stadt der Welt mit Namen “Masdar City” gebaut. Auch in umweltfreundlichere Verkehrsmittel wie den Zugverkehr sollen nun Milliarden investiert werden. Profitieren wird davon nicht nur die Umwelt sondern auch mindestens ein deutscher Konzern: Denn für Planung, Bau und Betrieb von Bahnsystemen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wird die Deutsche Bahn eine strategische Partnerschaft eingehen.
Video: Eindrücke von der futuristischen Dubai Metro
Veröffentlicht am 17. April 2010, Kategorie(n):Termine, 1,078 x gelesen
Wer sich als Abgeordneter für einen Tag für eine nachhaltigere Mobilität und mehr Klimaschutz im Verkehrssektor einsetzen möchte, den lädt der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Juni 2010 zum ersten Verbraucherparlament nach Berlin ein.
Gemeinsam mit Verbrauchern will der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) neue Konzepte für eine klimaverträgliche Mobilität entwickeln. Dazu richtet der Verband am 11. Juni diesen Jahres das erste “Verbraucherparlament - für mich. für dich. fürs klima.” aus. Verbraucherinnen und Verbraucher aus ganz Deutschland können sich um einen Sitz in diesem wohl einzigartigen Gremium bewerben. 150 Bürgerinnen und Bürger werden aus den Einsendungen ausgewählt, als Parlamentarier für einen Tag in Berlin dabei zu sein.
Da Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren täglichen Kaufentscheidung und ihrem Handeln maßgeblich die Zukunft beinflussen, tragen sie damit letztendlich auch eine Verantwortung für Umwelt und Klima: Rund 20 Prozent des CO2-Ausstoßes in Deutschland entstehen im Verkehrsbereich. Mehr als die Hälfte davon verursachen alleine die rund 41 Millionen Pkw in Deutschland. Damit die Verbraucher mobil bleiben und zugleich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, sind dementsprechend neue Verkehrskonzepte gefragt.
Veröffentlicht am 5. Februar 2010, Kategorie(n):Allgemein, 1,720 x gelesen
Die hohe Bevölkerungskonzentration in den Megastädten bzw. den Metropolregionen unserer Erde hat bisher überall zu einer ganzen Reihe von Problemen geführt: Elendsviertel ohne oder mit schlechter Infrastruktur, die Bebauung aller Freiflächen und ein Verkehrschaos, das stetig vor dem vollständigen Kollaps zu stehen scheint sind nur einige der negativen Folgen. Diese bringen unweigerlich auch dramatische Umweltprobleme mit sich und das Leben in Strassenschluchten ohne Rückzugsorte und Grünflächen, dafür aber mit einer von Abgasen geschwängerten Luft schlägt sich auch auf das Befinden und die Gesundheit der Bewohner nieder. Der Ballungsraum rund um Südkoreas Hauptstadt Seoul gehört zu den dichtbevökertsten der Welt und die Begriffe “Lebensqualität”, “Entspannung” oder “Umweltschutz” haben beim bisherigen Wachstum kaum eine Rolle gespielt. Für die mehr als 22 Millionen Menschen der Region planen Bürgermeister Oh Se Hoon und sein Berater Kim Ki Ho aber nun den Radikalumbau zur ersten grünen Megacity der Welt.
Foto: Cheonggyecheon in Seoul / von stari4ek
Bürgermeister Oh war vor seiner Zeit als Stadtoberhaupt ein renommierter Ökoanwalt und Mitglied der größten Umweltinitiative Seouls. Er wechselte nur die Seiten, nicht aber seine Überzeugung. Sein Berater Kim Ki Ho ist Professor für Stadt- und Raumplanung an der Universität Seoul und international gefragter Experte in diesem Bereich. Architektur und Stadtentwicklung studierte er übrigens im beschaulichen deutschen Aachen.
Veröffentlicht am 24. September 2008, Kategorie(n):Termine, 3,122 x gelesen
Bündnis 90/Die Grünen laden Sie ganz herzlich zur Konferenz “Klima Verkehr(t) - Was der Verkehr zum Klimaschutz beitragen muss” am 18.Oktober 2008 in Berlin ein.
Weltweit wächst der Verkehr und damit die Klimalast. Denn der motorisierte Verkehr zu Lande, zu Wasser und zu Luft bewegt nicht nur Waren, Güter und Menschen, sondern bewegt das Klima, weil er Treibhausgase produziert. Angesichts des massiv gestiegenen Preises für Rohöl sind die Zeiten billigen Transports von Waren und Dienstleistungen wie auch individueller Mobilität vorbei. Wir haben jetzt die Chance, klimafreundliche Mobilität zukunftsfähig zu machen und dabei zwei der größten Herausforderungen anzugehen, vor denen die Menschheit steht: Die Eindämmung des Klimawandels und den Ersatz endlicher und dreckiger fossiler Energiequellen durch unendlich verfügbare, saubere erneuerbare Energien.