Veröffentlicht am 8. Dezember 2008,
Kategorie(n): Sonstiges, 636 x gelesen
Vom chilenischen Weingut bis zum Berliner Restaurant
CO2-Fußabdruck für Import von Cremaschi Barriga-Weinen
In einem Pilotprojekt haben jetzt der chilenische Weinerzeuger VitivinÃcula Cremaschi Barriga S.A. und der Weinimporteur Fernandez eine CO2-Bilanz für den Transportprozess bei der Lieferung von chilenischen Weinen nach Deutschland erstellt. Untersucht wurde dabei mit Unterstützung von ClimatePartner eine Lieferung von 400.000 Flaschen der Rebsorten Cabernet Sauvignon und Cabernet Sauvignon Reserva – vom Produktionsstandort bei Santiago de Chile bis zum durchschnittlichen Kunden in Deutschland. Das Ergebnis fiel überraschend positiv aus: Eine Flasche Wein der untersuchten Lieferung verursachte 0,51 Kilogramm an CO2-Emssionen. Der Hauptgrund für die vergleichsweise geringen Emissionen ist die Tatsache, dass ein Großteil der Exportstrecke per Schiff zurückgelegt wird. Die Emissionen der Weinlieferung werden nun durch Investitionen in das indische Windkraftprojekt VaniVilasSagar ausgeglichen. Wichtig für den chilenischen Weinerzeuger und seinen deutschen Importeur ist dabei Transparenz. So ist auf der Rückseite jeder der 400.000 Flaschen die Identnummer 663-53250-1008-1001 des Projekts gedruckt. Sie kann auf der Seite www.cf.cl oder auf der Webseite von ClimatePartner abgerufen werden. Dort finden sich dann genauere Informationen zum Klimaschutzprojekt, über das die CO2-Emissionen ausgeglichen wurden. In einem nächsten Schritt können nun auch die Produktionsprozesse bei Cremaschi Barriga unter die Lupe genommen werden, um so künftig einen durchgängig klimafreundlichen Wein erzeugen zu können.
organic delights: Klimaneutrales Speisen im Foodorama in Berlin
Auf ausgesprochen großes Medieninteresse ist die Eröffnung des Foodoramas gestoßen. Das Berliner Bio-Cafè-Restaurant setzt konsequent auf Klimaschutz und hat schon bei der Ausstattung darauf geachtet, die CO2-Emissionen durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und einen effizienten Energieeinsatz nachhaltig zu minimieren. Zudem setzt das Foodorama konsequent auf den Einsatz regionaler Nahrungsmittel aus biologischer Herstellung und vermeidet so Klimabelastungen durch unnötige Transportwege. Mit Unterstützung von ClimatePartner wurden die nicht vermeidbaren Restemissionen berechnet. Insgesamt 160 Tonnen CO2 wurden so durch Investitionen in das indische Windkraftprojekt VaniVilasSagar ausgeglichen. Das Ergebnis: das erste klimaneutrale und –freundliche Restaurant in ganz Deutschland, ein Vorbildprojekt für die gesamte Branche.
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