Veröffentlicht am 23. November 2011, Kategorie(n):Gebäude, 517 x gelesen
Wer heute ein Haus baut oder als Eigenheimbesitzer den Austausch der Heizung plant, der wird voraussichtlich keine Ölheizung installieren lassen, denn das Heizen mit Öl ist nicht nur besonders umweltschädlich, sondern auch enorm teuer: Innerhalb der letzten drei Jahre hat sich der Preis für Heizöl fast verdoppelt und steht heute knapp unter 90 Cent pro Liter. Und vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage nach dem begrenzten Erdöl, wird der Preis wohl auch in Zukunft weiter steigen. Die Kostensteigerung bei Erdgasheizungen war weniger dramatisch, dennoch steigen auch hier die Preise und es werden fossile Energieträger verbrannt, was wiederum das Klima schädigt. Eine Ausnahme bildet allerdings der Bezug von Ökogas bzw. Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen. Darüber hinaus gibt es aber auch einige weitere alternative Heizmethoden:
Veröffentlicht am 22. November 2010, Kategorie(n):Interviews, 1,013 x gelesen
Da man aufgrund guter Geschäfte dringend die Kapazitäten ausbauen musste, plante die Junker Filter GmbH in Sinsheim, ein mittelständischer Hersteller technischer Textilien für Staubabscheidung und Fest-Flüssigtrennung, bereits vor ein paar Jahren die Vergrößerung ihres Werks. Nachdem man die neue Halle anfangs ganz traditionell ebenfalls mit fossilen Energieträgern beheizen wollte, verwarf Geschäftsführer Jürgen Junker nach einem Gespräch mit Umweltexperten in Berlin seine ersten Pläne und sattelte das Pferd ganz neu. Eine alternative Energieversorgung – des gesamten Areals – rückte in den Mittelpunkt der Überlegungen. Lesen Sie das Interview von inside mit Jürgen Junker.
Veröffentlicht am 9. November 2010, Kategorie(n):Interviews, 779 x gelesen
Als zwei Gebäude, bestehend aus einem Altbau von 1972 und einem neueren Haus von 1992, des überbetrieblichen Aus- und Weiterbildungszentrums GARP in der Nähe von Stuttgart vor einer großen Erneuerung standen, hat der betreibende Verein auf eine vorbildliche und zukunftsfähige Energieversorgung gesetzt. Da die Heizungsanlage inzwischen veraltet war und die Wärmeverluste am Dach weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar waren, wurde ein umfassendes, energetisches Gesamtkonzept entwickelt und umgesetzt. Durch Dämm- und Sanierungsmaßnahmen am Dach konnte der Energieverbrauch von 524.600 kWh auf 420.000 kWh pro Jahr deutlich reduziert werden. Als modernes Heizsystem wurde in ein geothermisches Heizsystem investiert, das aus Erdsonden und elektrisch betriebener Wärmepumpe besteht. Für den klimafreundlichen Strom sorgt eine Photovoltaikanlage mit 15 kWp auf dem Dach.
Dr. Werner Waiblinger, Geschäftsführender Vorstand von GARP Bildungszentrum für die IHK Region Stuttgart e.V. setzt auf erneuerbare Energien zur Versorgung der 35 und 40 Jahre alten Bestandsbauten an den Standorten Plochingen am Neckar und Ostfildern-Ruit bei Stuttgart. “Wir nutzen die Energie aus Erde und Sonne nicht nur, weil wir es für moralisch richtig halten, sondern weil es ökonomisch sinnvoll ist”, sagt Waiblinger, der inzwischen aus Überzeugung für solche neuen, noch ungewöhnlichen Energieversorgungslösungen wirbt. “inside” sprach mit ihm.
Veröffentlicht am 26. Mai 2010, Kategorie(n):Gebäude, Solarenergie, 3,890 x gelesen
Immer mehr Immobilienbesitzer wollen klimafreundlichen Strom oder Wärme auf dem eigenen Hausdach produzieren und so die Umwelt entlasten und gleichzeitig Energiekosten einsparen. Leider sind Solaranlagen aber nicht auf jedem Dach zugelassen oder gewollt, da sie das Gesamtbild eines Hauses wie z.B. älterer Stilbauten doch deutlich verändern können. Eine Lösung für Ziegeldächer bietet das Schweizer Start-Up-Unternehmen Panotron mit seinem innovativen Solarhybridsystem mit integrierter Wärmepumpe. Die schwarz eingefärbten Tonziegel mit Solarmodul eignen sich auch für die Integration in denkmalgeschützte Gebäude sowie bei strengen Gestaltungsanforderungen und architektonisch anspruchsvollen Lösungen, da sie vom Boden kaum von herkömmlichen Dachziegeln zu unterscheiden sind.
Veröffentlicht am 10. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1,216 x gelesen
Wer sich für den Einbau einer Wärmepumpe ins eigene Haus entschließt, sollte sich vor dem Kauf über mögliche Förderungen informieren. Denn gerade bei alternativen Energiequellen, die bei der Wärmepumpe genutzt werden, unterstützt der Staat seine Bürger oft in hohem Maße. So gibt es Bundesfördermittel für fast jede elektrische Wärmepumpe.
Um die Höhe der Förderungen zu bestimmen, kommt es immer auf die Art der Wärmepumpe an. Hierbei zahlt der Staat für Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen einen Betrag von bis zu 7,50 Euro pro Quadratmeter. Begrenzt ist die Förderung auf insgesamt maximal 1.500 Euro. Sofern mehr als zwei Wohneinheiten mit der Wärmepumpe versorgt werden, können bis zu 7,5 Prozent der Nettoinvestitionssumme gefördert werden. Diese Bedingungen gelten für Wärmepumpen im Neubau, deren Bauantrag ab dem 01.01.2009 gestellt wurde.
Bei Bauanträgen, die bis 31.12.2008 gestellt wurden, werden 10 Euro je Quadratmeter Förderung gewährt. Dabei beläuft sich die Höchstsumme auf 2.000 Euro, bzw. zehn Prozent der Nettoinvestitionssumme, wenn mehr als zwei Wohneinheiten mit der Wärmepumpe versorgt werden.
Veröffentlicht am 9. Februar 2010, Kategorie(n):Bei Gebäuden, 1,215 x gelesen
In diesem Video stellt die Burgenländische Elektrizitätswirtschafts Aktiengesellschaft (BEWAG), das jüngste Energieversorgungsunternehmen Österreichs, gleich zwei wirtschaftliche Alternativen vor: Erstens das Reihenhaus als Alternative zum freistehenden Einfamilienhaus, das sowohl vom Kaufpreis her günstiger ist wie auch beim Energieverbrauch. Letzteres liegt vor allem daran, dass das Verhältnis von Oberfläche zum Volumen beim Reihenhaus deutlich besser ist und dementsprechend weniger Wärmeverluste auftreten. Zweitens die Wärmepumpe anstelle eines konventionellen Heizsystems. Der Heizenergieaufwand kann damit gegenüber Öl- oder Gasheizungen bis zu 50 Prozent reduziert werden, was sowohl CO2-Emissionen wie auch langfristig Geld spart.