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Bus ohne Abgase: Toyota testet Brennstoffzellenbus im Praxistest

Veröffentlicht am 10. August 2015,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  2.648 x gelesen

Ohne Busse kein Nahverkehr, doch die meist mit Dieselantrieb ausgerüsteten Fahrzeuge verursachen in den Stadtgebieten damit CO2-Emissionen und gesundheitsgefährdende Rußpartikel. Ganz anders der Toyota Brennstoffzellenbus, der über 26 Sitz- sowie 50 Stehplätze verfügt und beim Fahren lediglich Wasserdampf ausstößt. Angetrieben wird er dabei von zwei 110 kW (150 PS) starken Elektromotoren, der dafür benötigte Strom kommt wiederum aus zwei Brennstoffzellen-Stacks, in denen Wasserstoff aus den 480 Liter-Tanks mit Sauerstoff aus der Luft reagiert und dabei elektrische Energie erzeugt.

Toyota Brennstoffzellenbus
Foto: Toyota

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Blue Crude: sunfire Demonstrationsanlage in Dresden erzeugt ersten synthetischen Diesel-Kraftstoff

Veröffentlicht am 23. April 2015,  Kategorie(n): Sonstiges,  6.646 x gelesen

Die Entwicklung alternativer Antriebstechnologien wie bspw. batteriebetriebe Elektrofahrzeuge ist natürlich sehr wichtig, ohne flüssigen oder gasförmigen Treibstoff wird die moderne Welt in naher Zukunft dennoch nicht auskommen. Abgesehen davon, dass selbst Elektroautos nur in den seltensten Fällen langstreckentauglich sind, wird Benzin, Diesel oder Ähnliches bekanntlich auch für LKW, Schiffe oder Flugzeuge benötigt. Die Forschung zur umweltfreundlichen Herstellung synthetischer Kraftstoffe ist demnach ein mindestens so wichtiges Feld auf dem Weg in eine nachhaltigere Mobilität.

Power-to-Liquids-Demonstrationsanlage von sunfire in Dresden
Foto: sunfire GmbH / Cleantech Media
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Energiespeicher: Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Energiewende

Veröffentlicht am 2. April 2014,  Kategorie(n): Sonstiges,  2.525 x gelesen

Wer sich für die Energiewende interessiert, der denkt in erster Linie an die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie die Windkraft oder Solarenergie. Fragen, wie man effizienter und wirtschaftlicher sauberen Strom herstellen und gleichzeitig den Anstieg der Strompreise bremsen kann – z.B. durch weniger Ausnahmen für Industrie und Gewerbe – bestimmen die Diskussion. Dabei wird häufig der wichtigste Dreh- und Angelpunkt für den Erfolg der Energiewende vergessen: Speichertechnologien um die stark schwankende Ökostrommenge zwischenzuspeichern und den Bürgern und Firmen bei Bedarf zu liefern. Die Speichertechnologien standen deshalb auch bei der Energy Storage in Düsseldorf im Mittelpunkt.

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Brennstoffzellen: Markteinführung nur noch kurze Zeit entfernt

Veröffentlicht am 8. November 2013,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.116 x gelesen

Zwischen dem 30. September und dem 02. Oktober 2013 fand in Stuttgart wieder einmal die „f-cell“ Konferenz – gemeinsam mit der „BATTERY+STORAGE“ und dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG statt – die sich mit alternativen Antriebstoffen und Speicherlösungen beschäftigte. Vor allem neue Projekte und Pläne zum Thema Brennstoffzellen und Wasserstofftechnik konnten die Besucher bestaunen.

Auf der 13. f-cell in Stuttgart war die Message eindeutig: Die erfolgreiche Markteinführung von Brennstoffzellen, wie sie bereits bei öffentlichen Verkehrsmitteln, beispielsweise in Hamburg, getestet wurden, soll nun mit aller Kraft vorangetrieben werden. 155 Aussteller und 143 Fachvorträge waren mit von der Partie, um den rund 3.000 Besuchern von den Möglichkeiten zu berichten. „Die f-cell gewinnt weiter – auch international – an Bedeutung. Der Zusammenschluss mit BATTERY+STORAGE und dem e-mobil BW TECHNOLOGIETAG fördert diese Entwicklung und war eine gute Entscheidung“, so die Veranstalter und Förderer der Messe. Und auch die Politik stärkt den Unternehmen, die den Ausbau und die Nutzung von alternativen Antriebsstoffen und Speichertechnologien vorantreiben, den Rücken.

Die „50-80-90-Formel“ aus Baden-Württemberg

„Bis 2050 möchten wir den Energieverbrauch in Baden-Württemberg um die Hälfte reduziert haben. 80 Prozent des verbleibenden Verbrauchs sollen aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Gegenüber 1990 möchten wir so den Kohlendioxidausstoß um 90 Prozent verringern“, so Baden Württembergs Umweltminister Franz Untersteller. Vor allem Wasserstoff ist hier ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Ziele, denn: Neben Fahrzeugen können Brennstoffzellen auch Gebäude heizen und deren Strombedarf decken. Wichtig ist dann allerdings, dass die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung stimmen. „Dazu ist intensives Teamwork gefragt. Politik, Energieversorger und Automobilhersteller müssen dafür im engen, auch internationalen, Dialog die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen“, meint Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigter der Daimler AG. Auch die Verlängerung des bestehenden „Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“, kurz „NIP“, spielt dabei eine wichtige Rolle. Denn nur durch eine entsprechende Förderung der Erforschung von Nutzungsmöglichkeiten und des Infrastruktur-Ausbaus, beispielsweise des Wasserstofftankstellen-Netzes, von Bund und Ländern, wird die Brennstoffzellen-Technologie die erhoffte Marktreife im angepeilten Zeitraum erreichen. Richtige und wichtige Signale gehen dabei vor allem von der Initiative „H2 Mobility“ aus.

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Mikroorganismen produzieren aus Überschussstrom blitzschnell Erdgas

Veröffentlicht am 30. September 2013,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.521 x gelesen

Die schwankende und nicht vom Mensch kontrollierbare Menge an produziertem Strom ist der große Nachteil der erneuerbaren Energien wie Solar- und Windenergie. Schließlich kann die Produktion bei hohem Bedarf nicht einfach erhöht werden, gleichzeitig stehen etwa Windkraftanlagen dann still, wenn in guten Zeiten mehr Strom produziert als verbraucht wird. Speichertechnologien sind damit ein unabdingbarer Pfeiler, wenn die Energiewende gelingen soll. Neben Akkus für die Speiecherung von Strom aus der Solaranlage oder großen Pumpspeicherkraftwerken wird sich auch immer mehr mit der Erzeugung von künstlichem Erdgas bzw. synthetischen Methan beschäftigt. Dieses hat den Vorteil, dass es leicht gespeichert und über das bestehende Erdgasnetz verteilt werden kann. Die hohe Praxistauglichkeit eines Verfahrens zur Herstellung von Erdgas durch spezielle Mikroorganismen ist dabei jetzt durch neue Ergebnisse belegt worden. Im Rahmen des Verfahrens, dass auf sogenannten Archäa setzt, werden klimaschädliches CO2 und Wasserstoff, der mittels Ökostrom hergestellt werden kann, in speicherbares Methan umgewandelt. Eine jetzt abgeschlossene Pilotstudie zeigt dabei eindrucksvoll, wie rasch die Mikroorganismen auf plötzlich auftretende Stromspitzen mit der Produktion von einspeisefertigem Erdgas reagieren.

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Marktreif: Innovatives Verfahren zur Umwandlung von CO2 und Wasserstoff in Methan

Veröffentlicht am 19. April 2013,  Kategorie(n): Sonstiges,  9.319 x gelesen

Wie die Krajete GmbH aus Österreich vermeldet, konnte ein von ihr entwickeltes, innovatives Verfahren zur Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen nach einer vierten Patentanmeldung nun zur Marktreife gelangen. Das auf Mikroorganismen basierende Verfahren erlaubt die hocheffiziente und umweltschonende Umwandlung von klimaschädlichem CO2 und Wasserstoff in hochwertiges Methan (Erdgas). Dieses kann dann ganz einfach gespeichert, über das Erdgasnetz etwa an Haushalte zum Heizen verteilt oder als Kraftstoff für Autos mit Erdgasantrieb genutzt werden.

Im Rahmen des Verfahrens wird ein natürlicher Stoffwechselprozess der sogenannten Archäa ( Archaebakterien oder Urbakterien) genutzt, der unter Ausschluss von Sauerstoff reinstes Methan erzeugt. Die saubere Lösung des österreichischen Innovationsführers bietet neben der Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in Form von Erdgas auch ressourcenschonende Möglichkeiten zur günstigen Aufreinigung von Bio- oder Abfall bzw. Deponiegas.

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Wasserstoff aus bei der Müllverbrennung anfallender Asche

Veröffentlicht am 8. April 2013,  Kategorie(n): Sonstiges,  2.607 x gelesen

Wie auf den Seiten der Universität Lund aus der gleichnamigen südschwedischen Stadt berichtet wird, arbeitet man dort derzeit erfolgreich an einem neuen Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff. Basis dafür ist die giftige Asche, die bei der Verbrennung von Müll entsteht und die bisher in Mülldeponien vergraben oder teilweise als Rohstoff für Baumaterial genutzt wird. Weltweit produziert der Mensch dabei Millionen Tonnen der gefährlichen Asche.

Laut dem Wissenschaftler der Universität, der das Verfahren entwickelt hat, bietet die Technologie ein signifikantes Potential: 20 Milliarden Liter Wasserstoff könnten aus der Asche weltweit pro Jahr produziert werden, was 56 Gigawattstunden (GWh) entsprechen würde. In Elektrizität umgewandelt könnten damit rund 11.000 Haushalte versorgt werden, es könnte aber aauch für den Betrieb von Brennstoffzellenautos oder zur Umwandlung in künstliches Methan genutzt werden.

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Vestenskov in Dänemark: Die erste Wasserstoff-Gemeinde der Welt

Veröffentlicht am 18. März 2013,  Kategorie(n): Windkraft,  4.891 x gelesen

Die Stromerzeugung mit Hilfe von Windkraftanlagen zählt zu den vielversprechendsten Technologien der Erneuerbaren Energien, was ganz besonders auf hoher See (Offshore-Windenergie) gilt. Dementsprechend setzt man auch in Dänemark auf die Windkraft, doch wie überall auf der Welt hat sie auch im hohen Norden zwei Haken: Weht nicht genug Wind, muss anderweitig erzeugter Strom den Bedarf decken und wenn bei viel Wind mehr Strom erzeugt als nachgefragt wird, kann dieser bisher nicht wirklich gespeichert werden. Das dänische Konsortium Dansk Mikrovarme will dies ändern und setzt dabei auf die Energiespeicherung in Form von Wasserstoff. Zur Halbzeit eines sechsjährigen Forschungsprojekts ist die Gemeinde Vestenskov auf der Insel Lolland nun die weltweit erste Wasserstoff-Gemeinde.

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EU-Forschungsprojekt SusFuelCat erforscht die Erzeugung von Wasserstoff aus nasser Biomasse

Veröffentlicht am 8. Februar 2013,  Kategorie(n): Sonstiges,  3.256 x gelesen

Erdöl als Energieträger und speziell in seiner Nutzung als Treibstoff hat den Menschen viele Vorteile gebracht, allerdings auch signifikante Nachteile wie etwa die zunehmende Zerstörung der Umwelt, das Anheizen des Klimawandels oder auch die Abhängigkeit vieler westlicher Länder von den sogenannten OPEC-Staaten. Neben der Idee, Elektroautos in Zukunft mit Strom zu betreiben, gilt Wasserstoff weiterhin als vielversprechender Energieträger, den man auch mit Hilfe der Erneuerbaren Energien oder aus Biomasse auf saubere Weise herstellen kann. Im Rahmen eines EU-Projekts erforschen Wissenschaftler jetzt die Optimierung von Katalysatoren zur Herstellung von Wasserstoff.

Vorläuferprodukt eines Katalysators
Foto: Georg Pöhlein / Bayerische Forschungsallianz

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SymbioFCell: Inbetriebnahme der ersten europäischen Brennstoffzellen-Produktionsanlage bei Siemens

Veröffentlicht am 3. Februar 2012,  Kategorie(n): Auto und Verkehr,  3.316 x gelesen

SymbioFCell (Paris, Frankreich) hat mit Unterstützung der Siemens AG die Herausforderung angenommen, ein komplettes, integriertes Brennstoffzellensystem für Automotive-, Maritime und Luftfahrt-Anwendungen zu industrialisieren.

Marktreife Technologie

Insbesondere wasserstoffbasierte Brennstoffzellen-Technologie war in den letzten 20 Jahre das zentrale Thema in der Forschung und Entwicklung für CO2-freie Mobilität als Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren. Das internationale Consulting Unternehmen McKinsey sagt voraus, dass bis zum Jahr 2050 Brennstoffzellen sowohl Verbrennungsmotoren als auch Batterie-elektrische Lösungen übertreffen werden. Mit ihrer H2-Mobilitätsinitiative hat Deutschland bereits zwei Milliarden Euro in Wasserstoffanwendungen investiert; dies in enger Zusammenarbeit mit weltweit führenden Automobilherstellern und einer Reihe von Energiedienstleistern und –versorgern.
Wasserstoffmobilitätsprojekte werden ab März 2012 auch in Frankreich auf den Markt kommen. An diesen Wasserstoffmobilitätsprojekten werden Fahrzeughersteller, OEMs, Forschungsinstitute und Entwicklungsfirmen, Energieversoger und führende Startup-Unternehmen wie SymbioFCell partizipieren.

Französische Innovation

SymbioFCell investiert in jene Kerntechnologie, um ein führendes Unternehmen in diesem vielversprechenden Markt zu werden. Das Unternehmen arbeitet eng mit dem Centre Etudes Atomic, (CEA), Grenoble zusammen, das eines der weltweit wichtigsten Institute in der Forschung zur „Niedrig-Kohlenstoff“-Technologie ist. SymbioFCell integriert die vom CEA entwickelten Brennstoffzellen-Stacks in seine Systeme und teilt mit der CEA Forschungs- und Entwicklungsprojekte, um diese zu optimieren und Entwicklungskosten zu reduzieren. Diese ausgereifte Technologie hat mittlerweile durch die Implementierung dieser neuen Produktlinie den industriellen Status erreicht.

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