Veröffentlicht am 6. Dezember 2008,
Kategorie(n): Allgemein, 3,435 x gelesen
Der Klimawandel ist Dauer-Thema in allen Medien und Stürme, Überschwemmungen und andere Wetterextreme scheinen sich in den letzten Jahren zu häufen. Dennoch ist der Klimawandel für die meisten von uns noch ein abstraktes Phänomen, dass sich (in Mittel- und Westeuropa) schlimmstenfalls mit kleinen Stürmen, Hochwasser in Flüssen oder sonnigen und warmen Tagen mitten im Winter bemerkbar macht. In ärmeren Gebieten und in weniger entwickelten Ländern hat der Klimawandel allerdings weitaus schlimmere Folgen. Und tragischerweise sind laut einer aktuellen Studie von Germanwatch gerade die ärmeren und ärmsten Länder unserer Erde am schwersten von den häufiger werdenen Wetter-Katastrophen betroffen.
So erklärt Sven Harmeling, Referent für Klima und Entwicklung bei Germanwatch, dass die am stärksten betroffenen Länder im Jahr 2007 Bangladesch, die Demokratische Republik Korea, Nicaragua und der Oman waren. Bangladesch hatte besonders schwer unter dem Zyklon Sidr in 2007 zu leiden, durch den mehr als 3.400 Menschen starben und der Schäden in Höhe von ca. 450 Millionen US-Dollar verursacht hat.
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