Veröffentlicht am 25. Juli 2010, Kategorie(n):Windkraft, 280 x gelesen
Jede Suchanfrage kostet Strom und der Betrieb der vielfältigen Web-Angebote von Google, zu denen auch täglich hunderte Millionen abgerufener Videos auf Youtube zählen, verbraucht demnach Unmengen Energie. Da Google aber nicht nur eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein will, sondern auch ein Vorreiter beim Thema Umwelt- und Klimaschutz, hat man sich bereits 2007 zum Ziel gesetzt, in Zukunft klimaneutral zu arbeiten. Um dorthin zu gelangen, investiert man einerseits in energiesparende Technik - das Rechenzentrum ist nach eigenen Angaben eines der energieeffizientesten der Welt - und setzt zudem auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bisher z.B. über die Solaranlage auf dem Googleplex (Google Headquarter). Darüber hinaus soll über den Emissionshandel zum Klimaschutz beigetragen werden.
Veröffentlicht am 15. Juni 2010, Kategorie(n):Windkraft, 279 x gelesen
Heute am 15. Juni 2010 wird der “Global Wind Day” gefeiert, der in diesem Jahr unter dem Motto “Zeit, dass sich was dreht!” steht. Ziel der Aktion ist, Menschen in aller Welt auf die Windenergie und ihre bedeutende Rolle im Rahmen der sauberen Energieerzeugung aufmerksam zu machen. Denn wie die aktuelle Deepwater Horizon Ölpest von BP im Golf von Mexiko gerade wieder gezeigt hat, ist das Fördern der fossilen Energieträger mit einem enormen Risiko für Umwelt und Menschen verknüpft. Ganz zu Schweigen davon, dass Öl, Gas und Kohle nicht unendlich auf der Erde vorhanden sind und die Verbrennung klimaschädliche Emissionen verursacht, die letzten Endes zum bereits begonnenen Klimawandel geführt haben.
Veröffentlicht am 18. Mai 2010, Kategorie(n):Windkraft, 814 x gelesen
Dass wir eine sichere und saubere Energieversorgung in Zukunft nur durch erneuerbare Energien erreichen können, daran besteht kaum ein Zweiffel. Nur, wenn die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern abgelegt wird, kann auch die Abhängigkeit von den Ölstaaten oder Russland als Gaslieferant durchbrochen sowie eine Wohlstandsgesellschaft bei gleichzeitig intakter Umwelt für unsere Kinder und Kindeskinder gesichert werden. Die wohl älteste Art Energie zu gewinnen, die nicht gleichzeitig zur Erschöpfung der Quelle beiträgt, ist die Wasserkraft. Sie hat unter den regenerativen Energien aktuell die höchste Bedeutung, seit den 1990er Jahren nehmen aber vor allem auch Windkraft, Solarenergie und Energie, die aus Biomasse gewonnen wird, deutlich zu.
Fotos: ZACK Gesellschaft für innovative Heizungssysteme mbH
Obwohl die Nutzung von Wasserkraft zur Energiegewinnung insgesamt als ökologisch angesehen wird, stehen den eingesparten Emissionen als Nachteil teilweise erhebliche Eingriffe in die Natur und Landschaft gegenüber. Des weiteren ist der Ausbau der Wasserkraft auch nicht beliebig erweiterbar, was gleichzeitig auch für den Ausbau der Windparks gilt - zumindest in Deutschland. Denn auch hier sind geeignete Standorte für Großanlagen an Land begrenzt, Offshore-Windparks wie alpha ventus hingegen sind sehr kostspielig und bei Naturschützern durchaus umstritten.
Veröffentlicht am 28. April 2010, Kategorie(n):Windkraft, 605 x gelesen
Der gestrige Tag markierte den Beginn einer neuen Ära der umweltfreundlichen Stromgewinnung in Deutschland, denn 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum wurde der erste Hochsee-Windpark seiner Art in deutschen Hoheitsgewässern in Betrieb genommen. Der Offshore-Windpark mit dem Namen “alpha ventus” wurde von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe gebaut und gestern von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zusammen mit den Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, eröffnet.
Foto: alpha ventus 2010, Fotograf: Mathias Ibeler
Bisher drehten sich bereits sechs der gigantischen Windturbinen im Probebetrieb, nun sollen alle 12 Windkraftanlagen der 5-Megawatt-Klasse genug sauberen Strom für rund 50.000 Haushalte in Deutschland produzieren. Der erste Offshore-Windpark des Konsortiums, der Deutschen Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), dient neben der Stromgewinnung aber auch als Testfeld für Forschungsprojekte in Sachen Naturschutz, die vom Bundesumweltministerium gefördert werden. Alpha ventus soll zudem wertvolle Erkenntnisse im Hinblick auf den Einsatz und die weitere Entwicklung der Offshore-Windenergie liefern.
Veröffentlicht am 12. März 2010, Kategorie(n):Filme & TV, 725 x gelesen
Anfang Januar wurde bereits über den Dokumentarfilm “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” von Carl-A. Fechner berichtet, der am 18. März 2010 in die Kinos kommt. Der Film steht für eine mitreißende Vision: Eine Welt-Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Damit soll eine globale Umstrukturierung einhergehen, die die Machtverhältnisse neu ordnet und das Kapital gerechter verteilt. Die Aussage des Films lautet: Es kann jetzt beginnen, wir müssen es nur tun!
Das die in “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” genannten Ideen umsetzbar sind, zeigt der Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern Familien in Mali und Bangladesh über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.
Veröffentlicht am 4. März 2010, Kategorie(n):Windkraft, 705 x gelesen
Wie die Eco-Internetplattform TreeHugger berichtet, gab die schwedische Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Maud Olofsson, bekannt, dass in Schweden in den nächsten zehn Jahren 2.000 neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Damit könnten pro Jahr zusätzlich rund 10 Terrawattstunden oder umgerechnet rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) an sauberer Energie erzeugt werden. Die ohnehin vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen von Schweden würden damit noch weiter sinken.
Foto: Dirk Goldhahn
Bis zum Jahr 2020 will Schweden in etwa 50% seines Bedarfs an elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen decken. Dazu zählen neben Windenergie auch Solarenergie und die Verwendung von Biokraftstoffen.
Veröffentlicht am 19. Februar 2010, Kategorie(n):Termine, 732 x gelesen
Am 15. April 2010 findet die nächste Ausgabe der erfolgreichen Karriereveranstaltung “Recruiting Tag Erneuerbare Energien” statt: Hier werden qualifizierte Fachkräfte der Windbranche in individuellen Bewerbungsgesprächen mit führenden Unternehmen der Branche zusammengebracht. Die folgenden Top-Unternehmen haben dringenden Personalbedarf, der durch den Recruiting Tag gedeckt werden soll: EnBW Erneuerbare Energien, Nordex, Siemens Wind Power, GE Energy und Vestas. An der Veranstaltung können nur Bewerber teilnehmen, die sich im Vorfeld beworben haben (bewerbung(at)recruitingtag.de) und nach einer Vorauswahl bei mindestens einem Unternehmen einen festen Gesprächstermin erhalten. Veranstalter ist ALINGHO Renewable Energy Experts.
Veröffentlicht am 17. Februar 2010, Kategorie(n):Windkraft, 986 x gelesen
Innovative neue Ideen, die Energie einsparen oder saubere Energie erzeugen braucht die Welt. Bis letzten Freitag konnte man im Rahmen des Greener Gadgets Design Wettbewerbs seinen Favoriten wählen und am 25. Februar 2010 werden die Gewinner im Rahmen der Greener Gadgets Conference in New York City geehrt. Eines der interessanten Konzepte war die Ausnutzung des von Autos erzeugten Fahrtwindes auf Schnellstrassen und Autobahnen um damit über kleine Windturbinen an den Strassenlaternen Strom zu erzeugen und die Beleuchtung zu betreiben. Das konzept stammt von TAK Studio aus den USA und die Bilder geben einen Vorgeschmack, wie ansprechend das Ganze auch optisch aussehen könnte.
Veröffentlicht am 6. Januar 2010, Kategorie(n):Filme & TV, 2,807 x gelesen
Ab dem 18. März 2010 startet der Dokumentarfilm “Die 4. Revolution – Energy Autonomy” von Journalist, Filmemacher und Produzent Carl-A. Fechner in den Kinos und zeigt uns seine mitreißende Vision: Eine neue Welt-Gemeinschaft, deren Energievorsorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen gespeist wird – für jeden Menschen erreichbar, bezahlbar und sauber! Der Film zeigt die Entwicklung der entscheidenden Revolution unserer Menschheit mit faszinierenden Bildern und Beispielen aus den verschiedendsten Ländern.
Veröffentlicht am 22. Dezember 2009, Kategorie(n):Allgemein, 674 x gelesen
Für betroffene Unternehmen oder entlassene Miratbeiter wird es kein Trost sein, aber die Wirtschaftskrise hat auch positive Nebeneffekte: So ist der Energieverbrauch in Deutschland laut vorläufigen Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) im Krisenjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahr um rund 6,5 Prozent kräftig gesunken. Hauptursache für den ungewöhnlich starken Abwärtstrend ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Vor allem die energieintensiven Grundstoffindustrien waren in besonderem Maße von der Krise betroffen und so ging der Energieverbrauch dort stärker zurück als das Bruttoinlandsprodukt. Energieverbrauch und Emissionen konnten somit auf das niedrigste Niveau seit Anfang der siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sinken.
Verbrauch von Mineralöl und Erdgas sinken um mehr als 5 Prozent
In 2009 sank der Verbrauch an Erdöl um 5,8 Prozent und erreichte den niedrigsten Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Trotzdem blieb Mineralöl mit einem Anteil von 34,6 Prozent am Gesamtverbrauch blieb weiter der mit Abstand wichtigste Energieträger in Deutschland. Verbraucht wurde sowohl weniger schweres Heizöl, Chemiebenzin und Schmierstoffe, leichtes Heizöl sowie Flugkraftstoffe. Der Verbrauch an Otto- und Dieselkraftstoffen für PKW und LKW ging allerdings nur zurück, da seit 2009 eine 50 Prozent erhöhte Beimischung von Bio-Kraftstoffen stattwand, die statistisch den erneuerbaren Energieträgern zugerechnet werden. Ohne Zumischung wäre der Absatz an mineralischen Kraftstoffen leicht angestiegen.
Der Erdgasverbrauch sank 2009 in Deutschland um 5,5 Prozent, wobei für den Rückgang nur die reduzierte Nachfrage der Industrie und der rückgängige Einsatz in Kraftwerken verantwortlich waren. Die privaten Haushalte steigerten ihren Verbrauch leicht infolge der deutlich niedrigeren Temperaturen im ersten Quartal. Der Anteil des Erdgases am Gesamtenergieverbrauch stieg leicht auf 21,7 Prozent.