Veröffentlicht am 9. Dezember 2011, Kategorie(n):Windkraft, 569 x gelesen
Warum eigentlich nur auf immer größere Windkraftanlagen setzen, für die dann auch noch extra Türme gebaut werden müssen? Wenn die Energiewende gelingen soll, dann müssen alle Möglichkeiten zur sauberen Stromerzeugung ausgeschöpft werden und das Denken muss eingefahrene Bahnen verlassen. Die Freiburger Initiative “Free Energy” hat dazu eine besonders clevere Idee: Die Installation kleiner Windräder auf Strommasten. Schließlich stehen diese ohnehin zu Hunderttausenden herum und alleine mit Windkraftanlagen auf den 30.000 geeigneten Strommasten in Baden-Württemberg könnten zwei Atomkraftwerke ersetzt werden. Mitte September 2011 wurde die erste Testanlage installiert.
Das Fahren mit der Bahn gehört zwar bereits zu den umweltverträglichsten Arten zu Reisen - ist besser als Autofahren und deutlich umweltfreundlicher als Fliegen - dennoch geht es natürlich immer noch besser. Schließlich stammt ein Großteil des Stroms zum Antrieb der Züge aus dreckigen Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken. Laut einer Studie, die das arrhenius-Institut für Energie- und Klimapolitik im Auftrag von Greenpeace erstellt hat, könnte die Deutsche Bahn ihren Strombedarf dabei bis zum Jahr 2030 auf 100% Okostrom aus Erneuerbaren Energien decken. Die Umweltschutzorganisation fordert daher einen radikalen Kurswechsel und vor allem Investitionen in Windkraftanlagen.
Die Deutsche Bahn deckt aktuell zwei Drittel ihres Strombedarfs aus Atom- und Kohlekraftwerken
“Die zaghaften Schritte der Bahn in Richtung Erneuerbare Energien sind bislang vor allem grüne PR”, erklärt Andree Böhling, Energie-Experte von Greenpeace. “Bahnchef Grube setzt auch nach Fukushima auf hochriskanten Atomstrom und klimazerstörende Kohle.” Ein großer Stein des Anstoßes ist vor allem die maßgebliche Beteiligung der Deutschen Bahn am Neubau des E.ON Kohlekraftwerks Datteln 4, das von Greenpeace als einer der größten Klimakiller Europas bezeichnet wird. Heute stammt mit 49% fast die Hälfte des Bahnstroms aus Braun- und Steinkohlekraftwerken, ebenfalls einen großen Anteil macht mit 15% Atomstrom aus Kernkraftwerken aus. “Wenn Herr Grube den Umweltschutz bei der Bahn nur halb so entschlossen betriebe wie die Tieferlegung deutscher Großbahnhöfe, könnte der Bahnstrom bereits 2030 vollständig grün sein”, gibt Böhling mit Blick auf das milliardenschwere Bauprojekt Stuttgart 21 zu bedenken.
Veröffentlicht am 21. November 2011, Kategorie(n):Windkraft, 413 x gelesen
Technologien, mit denen man ohne die stetige Zuführung von nichtnachwachsenden Rohstoffen Strom erzeugen kann, werden heute als Erneuerbare Energien oder Regenerative Energien bezeichnet. Neben den der seit jeher genutzten Wasserkraft und Bioenergie wird in den letzten Jahren vor allem auf die Bereiche Windenergie und Solarenergie gesetzt. Obwohl die Solarstromerzeugung einen großen Teil der Fördermittel beansprucht, trug sie in Deutschland in 2010 aber gerade einmal zu 2 Prozent des Strommix (Bruttostromerzeugung) bei. Die Windenergie konnte im Gegensatz bereits 6,2 Prozent zum Strommix 2010 beitragen. Die Windkraft gilt deshalb als Erneuerbare Energie mit dem größten Potential und um über ihre Bedeutung aufzuklären hat der Bundesverband WindEnergie e.V. eine Broschüre mit 54 Seiten Informationen und Argumente für die Nutzung und den Ausbau der Windenergie veröffentlicht.
In der aktualisierten und erweiterten Ausgabe der BWE-Broschüre mit dem Namen “A bis Z - Fakten zur Windenergie” werden von Akzeptanz und neuen Arbeitsplätzen über das Thema Elektromobilität bis hin zu den Zielen der Energieversorgung wissenswerte Informationen und Argumente für die Nutzung und den Ausbau der Windenergie geliefert. Die interessantesten Fakten wurden hier zusammengefasst:
Veröffentlicht am 19. Juli 2011, Kategorie(n):Windkraft, 970 x gelesen
Wie das Online-Portal Treehugger mit Hinweis auf die aktuell veröffentlichten Zahlen des U.S. Department of Energy (DOE) berichtet, hat sich die in 2010 in den USA installierte Windkraftleistung als Prozentsatz der gesamten neuen Stromerzeugungskapazitäten von 43% in 2008 und 42% in 2009 fast halbiert und liegt nur noch bei 25%. Obwohl Barack Obama die Energiewende in den USA versprochen hatte, scheint diese wohl noch auf sich warten zu lassen. Vor allem auch, da der Anteil der neuen Stromerzeugung aus Kohlekraftwerken sogar zugenommen hat.
Veröffentlicht am 2. Mai 2011, Kategorie(n):Windkraft, 1,071 x gelesen
Am heutigen Tag hat wurde von der EnBW Energie Baden-Württemberg AG der erste kommerziellen Offshore-Windpark in der Ostsee in Betrieb genommen. Bei der Einweihungen waren u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Ministerpräsident Erwin Sellering und zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Politik zugegen. Nachdem der symbolische Grundstein bereits im Frühjahr 2010 gelegt wurde, gingen die 21 kirchturmhohen Windkraftanlagen und die rund 1.000 Tonnen schwere Umspannplattform 16 Kilometer vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns heute ans Netz. Jedes Windrad hat eine installierte Leistung von 2,3 Megawatt womit der gesamte Offshore-Windpark Baltic 1 jährlich bis zu 185 Gigawattstunden Strom produzieren kann, genug für 50.000 Haushalte.
Will man die Welt wirklich verändern, dann reicht es meist nicht, bisherige Technologien und Produkte immer noch ein bisschen weiter zu optimieren. Manchmal braucht man revolutionäre neue Konzepte und Ideen, die den bisherigen Stand der Technik in Frage stellen und Leistung oder Effizienz einfach signifikant verbessern. Hätte es diese Revolutionen bisher nicht gegeben, dann würden heute wohl selbst die schönsten und dynamischsten Sportwagen immer noch von Pferden gezogen werden. Statt den heutigen Hubkolbenmotor weiter zu entwickeln hat Dr. h.c. Herbert Hüttlin einen völlig neuartigen Motor entwickelt, der aus deutlich weniger Teilen besteht, weniger Reibung erzeugt und vor allem viel weniger Kraftstoff benötigt. Der auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellte Technologieansatz lässt sich sowohl als Hybridmotor, als Range-Extender für Elektroautos, Kugelkompressor, als Blockheizkraftwerk oder sogar als Hybridsystem für Windkraftanlagen einsetzen.
Veröffentlicht am 7. Februar 2011, Kategorie(n):Windkraft, 6,739 x gelesen
Egal ob als riesige Version im Offshore-Windpark auf offener See oder als Micro-Windturbine für Zuhause: Die Windenergieanlagen bestehen fast immer aus einem Mast oder Turm, sowie einem Generator und einem Rotor mit Nabe und meist drei Rotorblättern. Allerdings nicht immer, wie die Entwicklung der Mikro-Windkraftanlage BreezeBreaker durch den erst 19 Jahre alten Fritz Unger belegt. Sie kommt mit nur zwei speziell geformten Rotorblättern aus und ist dafür mit einem zweiten Flügel ausgestattet, der über dem Hauptprofil platziert wird und dafür sorgt, dass die Strömung länger an der Haupttragfläche anliegt. Das patentierte einspaltige Verfahren soll Leistungen garantieren, die deutlich über denen bisheriger Turbinen liegen.
Veröffentlicht am 4. Februar 2011, Kategorie(n):Solarenergie, Windkraft, 1,836 x gelesen
Wenn es ein Land gibt, das sich ganz besonders beim Design schöner Dinge hervorgetan hat, dann wohl ohne Zweiffel Italien. Ob im Bereich Mode oder bei der Schaffung rassiger Sportwagen, haben sich die Designer des Landes doch häufig selbst übertroffen. Doch ein optischer Augenschmaus reicht in den heutigen Zeiten von zur Neige gehenden Ressourcen, Umweltverschmutzung und Klimawandel nicht mehr aus. Heute gilt es vor allem auch neue Wege der Energiegewinnung, der Fortbewegung und der Steigerung der Energieeffizienz zu finden. Bei Newitalianblood hat man sich auf die Konzeption, das Management und die Vermarktung von Architektur, Landschaftsplanung, Design und visueller Kunst in Form von Wettbewerben spezialisiert. Die Ideen, die dabei herauskommen sind dabei teils ganz erstaunlich zukunftsorientiert…
Veröffentlicht am 15. November 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,118 x gelesen
Windkraftanlagen werden immer leistungsfähiger und damit meist auch immer größer. Ihre Nutzung im Rahmen von Offshore-Windparks, also weit entfernt von der Küste im offenen Meer, macht Sinn, da sie hier wenig stören und im Vergleich zu kleineren Modellen einfach mehr sauberen Strom erzeugen können. Auch auf dem flachen Land, abseits menschlichen Lebens kann der Einsatz der gigantischen Windkraftanlagen sinnvoll sein. In der Stadt oder im urbanen Raum lassen sich solche Anlagen aber nicht betreiben, da den Anwohnern weder die Lautstärke noch der Anblick zuzumuten wäre. Für entlegene oder schwer zugängliche Orte sind sie aufgrund der Schwierigkeiten beim Transport ebenfalls nicht geeignet.
Veröffentlicht am 12. Oktober 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,163 x gelesen
Was Google anfasst wird zu Gold. Dieser Satz könnte als Fazit des vergangenen Geschäftsjahrzehnts von Google gelten, denn in nur etwas mehr als zehn Jahren wurde aus dem von Larry Page und Sergei Brin gegründeten Unternehmen die wertvollsten Marke der Welt mit rund 25.000 Mitarbeitern. Allerdings zählt Google mit seinen gigantischen Datencentern auch zu den grüßten Stromverbrauchern und so verbindet der Konzern mit seiner jüngst angekündigten Investition auf clevere Weise ein aussichtsreiches Geschäft mit aktivem Klimaschutz. Zu diesem Zweck beteiligt sich Google mit 37,5% an einem riesigen Offshore-Windpark vor der Ostküste der USA. Weitere Partner des Projekts “Atlantic Wind Connection (AWC)” sind das japanische Handelsunternehmen Marubeni sowie die Schweizer Beteiligungsfirma Good Energies.
Der gigantische Offshore-Windpark der Atlantic Wind Connection (AWC) soll sich rund 560 km weit von der Küste vor New Jersey bis nach Virginia hinziehen und Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6.000 Megawatt beinhalten. Die Leistung dieses Widparks würde damit 60% der Windenergie ensprechen, die im letzten Jahr in den gesamten USA installiert wurden. Mit ihr könnten voraussichtlich rund 1,9 Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden und es würde die Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen garantieren. Die Investition ist nicht die erste ihrer Art, bereits im Sommer hatte Google in sauberen Strom aus Windkraft für 20 Jahre investiert.