Veröffentlicht am 15. November 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,282 x gelesen
Windkraftanlagen werden immer leistungsfähiger und damit meist auch immer größer. Ihre Nutzung im Rahmen von Offshore-Windparks, also weit entfernt von der Küste im offenen Meer, macht Sinn, da sie hier wenig stören und im Vergleich zu kleineren Modellen einfach mehr sauberen Strom erzeugen können. Auch auf dem flachen Land, abseits menschlichen Lebens kann der Einsatz der gigantischen Windkraftanlagen sinnvoll sein. In der Stadt oder im urbanen Raum lassen sich solche Anlagen aber nicht betreiben, da den Anwohnern weder die Lautstärke noch der Anblick zuzumuten wäre. Für entlegene oder schwer zugängliche Orte sind sie aufgrund der Schwierigkeiten beim Transport ebenfalls nicht geeignet.
Veröffentlicht am 12. Oktober 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,276 x gelesen
Was Google anfasst wird zu Gold. Dieser Satz könnte als Fazit des vergangenen Geschäftsjahrzehnts von Google gelten, denn in nur etwas mehr als zehn Jahren wurde aus dem von Larry Page und Sergei Brin gegründeten Unternehmen die wertvollsten Marke der Welt mit rund 25.000 Mitarbeitern. Allerdings zählt Google mit seinen gigantischen Datencentern auch zu den grüßten Stromverbrauchern und so verbindet der Konzern mit seiner jüngst angekündigten Investition auf clevere Weise ein aussichtsreiches Geschäft mit aktivem Klimaschutz. Zu diesem Zweck beteiligt sich Google mit 37,5% an einem riesigen Offshore-Windpark vor der Ostküste der USA. Weitere Partner des Projekts “Atlantic Wind Connection (AWC)” sind das japanische Handelsunternehmen Marubeni sowie die Schweizer Beteiligungsfirma Good Energies.
Der gigantische Offshore-Windpark der Atlantic Wind Connection (AWC) soll sich rund 560 km weit von der Küste vor New Jersey bis nach Virginia hinziehen und Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von 6.000 Megawatt beinhalten. Die Leistung dieses Widparks würde damit 60% der Windenergie ensprechen, die im letzten Jahr in den gesamten USA installiert wurden. Mit ihr könnten voraussichtlich rund 1,9 Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden und es würde die Schaffung von Tausenden von Arbeitsplätzen garantieren. Die Investition ist nicht die erste ihrer Art, bereits im Sommer hatte Google in sauberen Strom aus Windkraft für 20 Jahre investiert.
Veröffentlicht am 24. September 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,842 x gelesen
Was den ein oder anderen Menschen stört, das freut die Betreiber von Winkraftanlagen: In Großbritannien weht von allen Ländern Europas am meisten Wind, weshalb es wohl auch kein Wunder ist, dass Vattenfall gerade hier vor der Südostküste Großbritanniens gestern den weltweit größten Offshore-Windpark eingeweiht hat. Der Windpark “Thanet” besteht aus 100 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 300 Megawatt. IInsgesamt fast eine Milliarde Euro hat der schwedische Energieriese in den Aufbau investiert.
Veröffentlicht am 16. September 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,377 x gelesen
Milliarden Euro werden in den Aufbau von Offshore Windparks wie alpha ventus investiert und auch auf dem Land werden die Windkraftanlagen nicht nur immer leistungsfähiger sondern vor allem auch immer größer. Das Problem bei den gigantischen Windrädern ist aber, dass sie einerseits eine Menge Platz benötigen und andererseits nicht jeder von ihrem Anblick begeistert ist. Manch ein Kritiker behauptet gar, dass der massive Ausbau der Windkraft zur Verspargelung und Verschandelung der Landschaft führen würde. Und auch wenn die Wohnnähe zu einer Windfarm mit Sicherheit allemal beliebter ist als die Nähe zu einem Kohlekraftwerk oder gar einem Atomkraftwerk, lassen sich die Kritikpunkte dennoch nicht ganz entkräften.
Dabei könnte, ähnlich wie bei den Photovoltaikanlagen auch bei der Winkraft das Potential von privaten und öffentlichen Gebäuden genutzt werden. Dafür in Frage kommen würden sogenannte “Kleinwindkraftanlagen“, die laut Definition des Bundesverbandes WindEnergie Windkraftanlagen in der Größenklasse bis zu 100 kW installierter Leistung beschreiben. In Urlaubsregionen oder an abgelegenen Forschungsstationen versorgen die Menschen bereits mit sauberem Strom und auch hierzulande installieren immer mehr Privatleute und Landwirte Kleinwindanlagen auf ihren Höfen, Dächern, Wochenendhäusern und Booten. Für den “Hausgebrauch” kommen Anlagen von bis zu 30 Kilowatt in Betracht. Wegen der von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichen Genehmigungspraxis und der niedrigen Einspeisevergütung sind sie in Deutschland allerdings bisher noch deutlich weniger verbreitet als zum Beispiel in England.
Veröffentlicht am 25. Juli 2010, Kategorie(n):Windkraft, 1,652 x gelesen
Jede Suchanfrage kostet Strom und der Betrieb der vielfältigen Web-Angebote von Google, zu denen auch täglich hunderte Millionen abgerufener Videos auf Youtube zählen, verbraucht demnach Unmengen Energie. Da Google aber nicht nur eines der profitabelsten Unternehmen der Welt sein will, sondern auch ein Vorreiter beim Thema Umwelt- und Klimaschutz, hat man sich bereits 2007 zum Ziel gesetzt, in Zukunft klimaneutral zu arbeiten. Um dorthin zu gelangen, investiert man einerseits in energiesparende Technik - das Rechenzentrum ist nach eigenen Angaben eines der energieeffizientesten der Welt - und setzt zudem auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Bisher z.B. über die Solaranlage auf dem Googleplex (Google Headquarter). Darüber hinaus soll über den Emissionshandel zum Klimaschutz beigetragen werden.
Veröffentlicht am 4. März 2010, Kategorie(n):Windkraft, 2,569 x gelesen
Wie die Eco-Internetplattform TreeHugger berichtet, gab die schwedische Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für Wirtschaft, Maud Olofsson, bekannt, dass in Schweden in den nächsten zehn Jahren 2.000 neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Damit könnten pro Jahr zusätzlich rund 10 Terrawattstunden oder umgerechnet rund 10 Milliarden Kilowattstunden (kWh) an sauberer Energie erzeugt werden. Die ohnehin vergleichsweise niedrigen CO2-Emissionen von Schweden würden damit noch weiter sinken.
Foto: Dirk Goldhahn
Bis zum Jahr 2020 will Schweden in etwa 50% seines Bedarfs an elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen decken. Dazu zählen neben Windenergie auch Solarenergie und die Verwendung von Biokraftstoffen.
Veröffentlicht am 20. November 2009, Kategorie(n):Windkraft, 2,128 x gelesen
Technologien, die unsere Gesellschaft zukünftig mit der benötigten Energie versorgen ohne gleichzeitig Klima und Umwelt zu belasten, sind eine sichere und rentable Zukunftsinvestition. Einer der Deutschen Konzerne, die das bereits frühzeitig erkannt haben ist die Siemens AG, die laut Vorstandsvorsitzenden zum grünen Konzern umgebaut werden soll. Mit ihrem Umweltportfolios hat das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 bereits einen Umsatz von 23 Mrd. EUR erwirtschaftet, was mehr als einem Viertel des gesamten Konzernumsatzes entspricht und Siemens damit zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie macht.
Foto: Siemens AG
Ein sehr erfolgreicher Sektor, auf dem Siemens im Bereich Umwelttechnologien tätig ist, ist der Markt für Windenergieanlagen und Windparks. Mit dem ersten Windenergie-Auftrag aus Mexiko steigt das Unternehmen nun auch auf dem boomenden Markt in Lateinamerika ein. Dafür sollen 70 Windenergieanlagen für den Windpark Los Vergeles im Bundesstaat Tamaulipas geliefert werden. Auftrageber ist der Wind-Projektentwickler Grupo Soluciones en Energias Renovables (GSEER). Mit einer installierten Leistung von mehr als 160 Megawatt (MW) wird Los Vergeles ab Ende 2010 mehr als 200.000 mexikanische Haushalte mit sauberem Strom versorgen. Damit wird der Windpark einer der größten Mexikos sein. Der Auftragswert liegt bei über 270 Mio. USD.
Veröffentlicht am 25. Juni 2009, Kategorie(n):Windkraft, 2,674 x gelesen
Die US-Amerikaner sind für ihren verschwenerischen Lebensstil berüchtigt und gelten weltweit nicht gerade als umweltbewußtes Volk. Doch seit Barack Obama Präsident des mächtigsten Landes der Erde ist, scheinen die USA das grüne Land schlechthin werden zu wollen. Nachdem eine drastische Senkung des Spritverbrauchs von Neuwagen in den USA beschlossen wurde, kündigte Obama nun eine massive Energiewende hin zu Erneuerbaren Energien an.
Foto: Christian Wagner
Saubere Energie aus Windkraftanlagen, Solaranlagen und -kraftwerken und weiteren Quellen soll die USA unabhängiger von ausländischem Öl machen sowie die CO2-Verschmutzung und den Klimawandel bekämpfen. Aber die Amerikaner versprechen sich selbstverständlich auch wirtschaftliche Vorteile von diesem Wandel. So bekkräftigte Barack Obama, dass die Nation, “die bei der Entwicklung einer sauberen Energiewirtschaft führt, wird die Nation sein, die die Weltwirtschaft des 21. Jahrhunderts führt.” Ein besonders großes Potential sieht er in der Windenergie, die aus diesem Grund in naher Zukunft massiv ausgebaut werden soll.
GreenEnergyWorld bringt Investoren mit Projektentwicklern oder Betreibern von Windkraftanlagen und Solarparks zusammen. Zentrales Medium ist eine internationale Handelsbörse im Internet. Den neuen Webauftritt des jungen Dienstleistungsunternehmens findet man unter green-energy-world.com.
„Finden Sie den Partner, der wirklich zu Ihnen passt“
Mit diesem oder ähnlichen Slogans werben Partnervermittlungsagenturen in großformatigen Anzeigen. Ein uralter, nie versiegender Markt. Doch nicht nur Frauen und Männer haben Vermittlungsbedarf.
Partnervermittlung Investor – Projektentwickler
Investoren suchen nach attraktiven Projekten, Betreiber und Projektentwickler nach frischem Kapital. Auf dem jungen, weltweit boomenden Markt der Erneuerbaren Energien verläuft deren Vermittlung dennoch schleppend. Weltweit stehen mehrere Milliarden Euro an Investitionskapital auf Abruf, mit dem Kraftwerke für Erneuerbare Energien gebaut werden könnten. Kapital und Ideen verbinden – connecting visions – so lautet der Anspruch des Berliner Unternehmens.