Veröffentlicht am 7. Februar 2011, Kategorie(n):Windkraft, 6,734 x gelesen
Egal ob als riesige Version im Offshore-Windpark auf offener See oder als Micro-Windturbine für Zuhause: Die Windenergieanlagen bestehen fast immer aus einem Mast oder Turm, sowie einem Generator und einem Rotor mit Nabe und meist drei Rotorblättern. Allerdings nicht immer, wie die Entwicklung der Mikro-Windkraftanlage BreezeBreaker durch den erst 19 Jahre alten Fritz Unger belegt. Sie kommt mit nur zwei speziell geformten Rotorblättern aus und ist dafür mit einem zweiten Flügel ausgestattet, der über dem Hauptprofil platziert wird und dafür sorgt, dass die Strömung länger an der Haupttragfläche anliegt. Das patentierte einspaltige Verfahren soll Leistungen garantieren, die deutlich über denen bisheriger Turbinen liegen.
Veröffentlicht am 28. Januar 2010, Kategorie(n):Sonstiges, 1,602 x gelesen
Der Faktor Umweltverträglichkeit wird von immer mehr Menschen bei immer mehr Produkten und Aktivitäten berücksichtigt. So spielt er nicht nur bei neuen Antriebskonzepten für Autos, fair produzierter Mode aus nachhaltig hergestellten Materialien oder Bio-Milch und regionalem Obst und Gemüse eine Rolle, sondern vermehrt auch beim Thema Reisen. Gerade der Sommerurlaub ist meist ein CO2-Schwergewicht: So verursacht z.B. ein zweiwöchiger Urlaub auf Mallorca pro Person mehr als eine Tonne CO2. Damit schädigt er unser Klima fast so sehr wie 10.000 gefahrene Kilometer im Jahr mit einem Auto mit durchschnittlich 5 Litern Benzinverbrauch auf 100 Kilometer. Gerade im gehobenen Segment resultiert aus dem erstarkenden Bewusstsein für die Umwelt die Forderung, Hotels verstärkt in Einklang mit unserer Erde zu bringen. Als Antwort drängt eine neue Generation von Öko-Hotels als ökologische Rückzugsoase in europäischen Städten von kosmopolitischem Format auf den Markt.
Fotos: Hotel Stadthalle in Wien / Splendia
Einer der Vorreiter ist das Wiener Boutique-Hotel Stadthalle von Michaela Reitterer. Das Hotel verfügt nicht nur über drei Windturbinen, eine mehr als 130 Quadratmeter große Solaranlage und Wasser-Wärme-Pumpen, obendrein verströmt der üppig arrangierte Lavendel im Dachgarten einen betörenden Duft über der Stadt. An lauen Sommerabenden versammeln sich hier Heerscharen kleiner Grillen und Grashüpfer in diesem idyllischen Kleinod inmitten der Dächer über der Wiener Metropole. Vielleicht als kleine Belohnung für die strengen Prinzipien zum Schutze der Umwelt, an die man sich ausnahmslos hält und die tadellose CO2-Bilanz des Hauses kann man nur hier in ganz Wien dem beschwingten Zirpen dieser geflügelten Minnesänger lauschen und entspannt hinwegdösen vom geschäftigen Treiben der Stadt. Die Eigentümerin des Hotels erklärt deshalb auch voller stolz, dass es “weltweit das erste Hotel mit Null-Energie-Bilanz ist.”