Veröffentlicht am 12. September 2011,
Kategorie(n): Allgemein, 749 x gelesen
Wenn in Diskussionen und Kommentaren im Internet, beim Stammtisch in der Kneipe oder in Politik und Wirtschaft alles miesgemacht wird, was “grün” oder “Öko” erscheint, dann meist deshalb, weil sich die Kritiker nicht vorstellen können, dass sich wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Handeln durchaus vereinbaren lassen. Dabei ist der Gedanke, dass beide oder mehrere Seiten von einem Geschäft profitieren können eigentlich eine fundamentale Basis in allen Gesellschaften. Wäre der Gedanke nicht abwegig, dass z.B. bei einem Geschäft immer nur der Verkäufer profitiert und würde es sich der Kunde nicht nach dem dritten, zweiten oder gar ersten Kauf schon überlegen, ob er noch einmal Geld bei diesem Verkäufer lässt? Wird nicht auch deshalb von Politik und Gesellschaft gefordert, dass sich gerade Manager und Banker nachhaltiger orientieren sollen? Also nicht an kurzfristigen Gewinnen, sondern am langfristigen Erfolg eines Unternehmens?
Wenn man im Bereich der Wirtschaft und unter den Entscheidern mehr Nachhaltigkeit fordert, dann kann sich dies aber nicht nur auf soziale Aspekte begrenzen, sondern diese Forderung muss Umweltaspekte mit einschließen. Schließlich ist es wenig sinnvoll, die Natur die gleichzeitig unsere Lebensgrundlage ist, für den kurzfristigen Erfolg zu zerstören. Wer langfristig denkt und auch unseren Kindern und den kommenden Generationen eine intakte und lebenswerte Erde hinterlassen will, der kann sie nicht nur zum eigenen Vorteil ausbeuten. Dass es anders geht haben inzwischen viele Branchen und Unternehmen vorgemacht: Von der Produktion und dem Vertrieb von biologisch erzeugten Lebensmitteln, nachhaltiger und fairer Mode über umweltverträglichem Tourismus bis zu den Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz-Technologien oder einer grüneren Mobilität. In vielen Bereichen haben sich Unternehmen entwickelt, die mit Rücksicht auf Mensch und Umwelt handeln und dabei gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich, Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen.
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Veröffentlicht am 16. März 2011,
Kategorie(n): Allgemein, 1,275 x gelesen
Jeden Tag schickt die Sonne mehr Energie zur Erde als die gesamte Menschheit in einem ganzen Jahr verbrauchen kann und die Sonnenstrahlen sind nicht die einzige saubere Energiequelle, die uns Menschen zur Verfügung steht. Dennoch verbrennen wir vorrangig fossile Ressourcen wie Kohle, Öl oder Gas um unseren Energiebedarf zu decken und nutzen zudem die Kernenergie trotz aller bestehenden Risiken und der ungelösten Frage des Atommülls. Natürlich kann die Umstellung auf die Erneuerbaren Energien nicht von heute auf morgen stattfinden, dennoch müssen alle Anstrengungen unternommen, den Anteil schnellstmöglich und größtmöglich zu steigern.

Foto: U.S. Air Force photo/Airman 1st Class Nadine Y. Barclay
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