Veröffentlicht am 24. November 2010,
Kategorie(n): Gebäude, 2,583 x gelesen
Vor etwas mehr ale einem Jahr ahtten Volkswagen und das Energieunternehmen LichtBlick eine weltweit exklusive Energie-Partnerschaft unterzeichnet, bei der es um die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb der hocheffizienten Blockheizkraftwerke “EcoBlue” ging. In Zukunft sollten die Erdgasmotoren von VW nicht nur Autos umweltfreundlicher antreiben, sondern auch tausende Haushalte mit Strom und Wärme versorgen. Im November diesen jahres hat diese Zukunft begonnen, denn inzwischen hat der Energieversorger LichtBlick die ersten ZuhauseKraftwerke bei Privat- und Gewerbekunden in Hamburg installiert. In den kommenden Jahren sollen Produktion und Vertrieb der innovativen Anlagen planmäßig ausgebaut werden.

Foto: Volkswagen
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Veröffentlicht am 14. Januar 2010,
Kategorie(n): Gebäude, 3,004 x gelesen
Im Herbst letzten Jahres machte das unabhängige Energieunternehmen für Ökostrom und ein Erdgas-Biogas-Gemisch LichtBlick zusammen mit Volkswagen von sich Reden. Seitdem werden im Rahmen einer exklusiven Energie-Partnerschaft sogenannte “ZuhauseKraftwerke” mit Erdgasmotoren von Volkswagen als neues, intelligentes Konzept der Wärme- und Stromversorgung für das eigene Haus angeboten. Heute gab nun auch der japanische Autohersteller Toyota ähnliches bekannt: Allerdings handelt es sich bei diesen Mini-Heizkraftwerken für Zuhause noch um Praxistests, dafür setzt man aber gleich auf die Technik der Zukunft: Die Brennstoffzellen sollen also in (fernerer) Zukunft nicht nur unsere Autos antreiben sondern sie könnten mit Feststoff-Brennstoffzellen-Technik auch für Wärme und Strom in den eigenen vier Wänden sorgen.
In einem breit angelegten Feldversuch wird jetzt Toyota die Praxistauglichkeit von stationären Heizkraftwerken mit Feststoff-Brennstoffzellen-Technik (Solid-Oxide-Fuel-Cell = SOFC) für den Heimgebrauch testen. Ein Mini-Kraftwerk, das gemeinsam mit Aisin Seiki Co., Ltd., der Osaka Gas Co., Ltd. und dem Elektronikkonzern Kyocera Corporation entwickelt wurde. Insgesamt 30 Einheiten werden in ausgewählten Privathaushalten installiert und versorgen die Anwender mit Strom und Warmwasser. Der Versuch soll in den kommenden Monaten Informationen für eine künftige Kommerzialisierung dieser Technik liefern und ist Teil des sogenannten “Solid Oxide Fuell Cell Verification Project” der New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO), die neue Möglichkeiten der Energieversorgung entwickelt.
Die auf Eigenheime zugeschnittenen Heizkraftanlagen mit Feststoff-Brennstoffzellen-Technik liefern Wärme und elektrischen Strom. Der aus Erdgas als Energieträger abgespaltene Wasserstoff reagiert dabei in den Zellen des Stromgenerators mit Luftsauerstoff zu Wasser. Bei dieser Reaktion fließen unter Wärmebildung Elektronen, die den Strom generieren. Die Abwärme entweicht nicht ungenutzt, sondern heizt über einen Wärmetauscher Wasser in einem separaten Tank auf.
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